30-08-17 |  15:13
"Werkstatt Kirche": Neue Ideen sind gefragt

Neue Wege beim Thema Veränderungen in der Kirche zu diskutieren, ist eines der zentralen Anliegen der Veranstaltung "Werkstatt Kirche", zu der der Evangelische Kirchenkreis Hamm am Samstag, 2. September, alle Interessierten einlädt.


"Wir möchten die Menschen aufwecken, dass Kirche eine Zukunft hat", sagt Pfarrerin Katharina Eßer. Wie diese aussehen kann, soll durch verschiedene Blickwinkel und Sichtweisen diskutiert werden.

Unter dem Motto "Kirche - ein Wagnis?" soll die Veranstaltung in der Christuskirche Hamm, Lange Straße 72, zwischen 11 und 16 Uhr viel Raum für Denkanstöße geben. Beginnen wird der Tag mit einem dreiminütigen Film unter dem Titel "Das kann doch noch nicht alles gewesen sein". Die Geschichte: Neben dem Alltag, der Arbeit und den Hobbys fehlt vielen Menschen etwas in ihrem Leben - und das möchte die Kirche mit geistigen Impulsen bieten, wie Pfarrerin Katharina Eßer erklärt.

Danach wird es um einen biblischen Impuls gehen, den Eßer den Besuchern mit auf den Weg geben möchte. Das Thema lautet Aufbruch. Da bleibt auch Zeit, um Impulse zu besprechen, die durchaus auch kritisch diskutiert werden können.
Nach einem Imbiss, um den sich die benachbarte Stadtteiljugendarbeit Hamm-Westen kümmert, geht es mit dem Erzähltheater "Fabulart" weiter. In der 15-minütigen Aufführung werden viele Fragen gestellt, wie zum Beispiel: "Was wäre, wenn man die Kirchenräume ganz anders nutzt als bisher?" Tanja Schreiber vom Erzähltheater "Fabulart" verrät schon einmal: "Das Stück gibt keine Antworten, sondern soll anregen." Mit diesem Programmteil wolle man besonders "die emotionale Ebene ansprechen", so Schreiber weiter. Mit den gestellten Fragen sollen sich anschließend die Teilnehmenden der "Werkstatt Kirche" beschäftigen. Die wichtigsten Aspekte werden festgehalten.

Was mit der Veranstaltung bezweckt werden soll? "Die Rolle der Kirche in der Stadt und in den Stadtteilen ist nach wie vor groß, ihre Strukturen müssen mit den Bedingungen der Zeit und vor Ort beweglich bleiben", ist Pfarrerin Eßer überzeugt und hofft auf rege Diskussionen. "Für viele ist der Gang in die Kirche ein Wagnis", meint die Pfarrerin und möchte auch andere Sichtweisen erhalten, wie man dies ändern kann. Umso wichtiger sei es, dass neben den Menschen der Gemeinde auch Leute aus dem Umfeld zur Veranstaltung kämen.

Welche Ergebnisse am Ende dabei herauskommen, ist offen. Möglich ist, dass sich konkrete Projekte ergeben oder zumindest der Dialog weitergeführt wird. "Wir wollen aus der Lethargie heraus", sagt Tanja Schreiber, die mit ihrem Erzähltheater einer von mehreren Kooperationspartnern ist. "Außerdem soll der Reformationsgedanke im Jahr des Jubiläums in die Kirche gebracht werden", sagt Pfarrerin Annika Klappert und fügt hinzu, dass sich Kirche immer verändern müsse.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Jede und jeder kann kommen und mitwirken: Samstag, 2.9., 11 bis 16 Uhr, Christuskirche Hamm, Lange Straße 72.











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