Weihnachtskonzert Mandolinenorchester Herringen
St. Victor-Kirche Herringen, Samstag, 15.12. 17 Uhr,



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"Lobt Gott Ihr Christen alle gleich"
Christuskirche Hamm, Sonntag, 16.12. 15 Uhr,

Ausführende:
Mechthild Lütgebaucks, Orgel

Kirchenchor der Christuskirche
Leitung: Urte Viebahn

collegium musicum Hamm
Ev. Posaunenchor Hamm-Westen
Leitung: Ulrich Lütgebaucks

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Adventskonzert der Pauluskantorei
Pauluskirche Hamm, Samstag, 22.12. 18-19 Uhr,

Pauluskantorei

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Weihnachtsjugendgottesdienst
Jugendkirche/Lutherkirche, Dienstag, 25.12. 20 Uhr,

Das Jugendkirchenteam lädt alle Interessierten herzlich ein!

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03-12-18 |  08:11
Deutliche Steigerung im Kita-Bereich

Die Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises Hamm hat am Freitag, 30. November, im Gemeindezentrum an der Auferstehungskirche Bockum-Hövel den Haushalt 2019 beschlossen. Er geht gegenüber dem Haushalt 2018 von einem Zuwachs der Kirchensteuern um 482.846 Euro auf 11,36 Mio. Euro aus.


Deutlich erhöht sich gegenüber dem Vorjahr die Zuweisung von Kirchensteuern für den Betrieb und die Verwaltung der Kindertageseinrichtungen. Die Investitionen in diesen Arbeitsbereich wachsen 2019 um rund 220.000 Euro auf 1,558 Mio. Euro (2018: 1,336 Mio.), das sind 13,72 Prozent der Kirchensteuern insgesamt (2018: 12,28 %). Eine Ursache dafür ist das Wachstum des Kita-Trägerverbundes von bisher 37 auf 39 Kindertageseinrichtungen im Jahr 2018 und damit verbundene höhere Ausgaben bei der Leitung und Verwaltung des Trägerverbundes. „Nach wie vor zeigt sich aber in dieser erneuten Steigerung des Trägeranteils, dass der Kita-Bereich nicht auskömmlich refinanziert ist“, rechnete Verwaltungsleiter Friedrich Disselhoff vor, dass der Zuschuss von Kirchensteuern seit 2010 von damals rund 1 Mio. Euro stetig gewachsen ist.

Kirchenkreis Hamm setzt die defensive Finanzplanung der Vorjahre fort
„Wir setzen die defensive Finanzplanung der vergangenen Jahre fort“, erläuterte Synodalassessorin Kerstin Goldbeck die Zahlen für das kommende Jahr. „Dabei sind wir dankbar, dass wir auf Grund der guten Konjunkturlage erneut einen leichten Zuwachs der Kirchensteuern einplanen und so die unvermeidlichen Kostensteigerungen bei Löhnen und Energiekosten auffangen können“, so Goldbeck, die die Synode in Stellvertretung für den erkrankten Superintendenten Frank Millrath leitete. Auf der Grundlage der Prognosen in der Landeskirche sei dabei allen Verantwortlichen bewusst, dass mittelfristig vor allem durch den demografischen Wandel mit einem Rückgang der Finanzen zu rechnen sei. Einsparungen und Mehrzuweisungen aus Kirchensteuern sollen darum wie in den Vorjahren in die Rücklagen insbesondere zur Substanzerhaltung fließen.

Zusammensetzung der Synode
Die Kreissynode ist das kirchenleitende Gremium für rund 81.000 Evangelische in den zwölf Kirchengemeinden in Ahlen, Bönen, Hamm, Sendenhorst, Werl-Hilbeck und Werne. Sie besteht aus 107 gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden und Synodalen Dienste (je zur Hälfte so genannte Laien und Pfarrerinnen oder Pfarrer) und berufenen Mitgliedern.  
 
Finanzfakten 2018/2019

Haupteinnahmequelle des Kirchenkreises Hamm ist die Zuweisung von Kirchensteuern. Darüber hinaus erhält der Kirchenkreis Hamm sachgebundene öffentliche Refinanzierungen. Diese beruhen auf dem Subsidiaritätsprinzip: Sozialstaatliche Aufgaben sollen nach Möglichkeit nicht durch den Staat selbst, sondern durch unterschiedliche soziale Träger erfüllt werden.
Gesamtvolumen 42,1 Mio. einschließlich Refinanzierungen
Das Gesamtvolumen aller Haushalte 2019 einschließlich Refinanzierungen beträgt rund 42,1 Mio. Euro ohne die Haushalte der Kirchengemeinden, zu denen auch die Friedhofshaushalte gehören. Diese werden von den Kirchengemeinden aufgestellt und liegen dort zur Einsichtnahme bereit. Das Haushaltsgesamtvolumen beinhaltet 11,36 Mio. Euro aus Kirchensteuereinnahmen und 217.688 Euro Rücklagenentnahme. 25,88 Mio. Euro plus 1,558 Mio. Euro aus Kirchensteuern, also insgesamt rund 27,1 Mio. Euro, umfasst der Gesamthaushalt der Tageseinrichtungen für Kinder. Der Gesamthaushalt der Ganztagsbetreuung an Schulen hat ein Volumen von gut 1,7 Mio. Euro. Die verbleibenden 1,7 Mio. Euro beinhalten Refinanzierungen z.B. im Bereich der offenen Jugendarbeit oder der „Werkstadt für Demokratie und Toleranz“ sowie Einkünfte aus Vermietungen, Pacht- und Zinserträgen (0,44 Mio. Euro). 

Leichter Zuwachs der Kirchensteuern auf 11,36 Mio.  
Die Finanzplanung 2019 geht gegenüber 2018 von einem Zuwachs der Kirchensteuern um 482.846 Euro auf 11,36 Mio. Euro aus. Je Gemeindemitglied sollen die zwölf Kirchengemeinden 37 Euro aus Kirchensteuern erhalten, was einer Erhöhung um zwei Euro je Gemeindemitglied entspricht. Damit finanzieren die Gemeinden die Gemeindearbeit, die Bewirtschaftung und Unterhaltung der Gebäude und die Personalkosten mit Ausnahme der Pfarrstellen, die aus dem Haushalt des Kirchenkreises bezahlt werden. Aus der Ausgleichsrücklage sollen 217.688 Euro entnommen werden. 

Aufwendungen für die Kitas steigen auf 1,558 Mio.  
Deutlich erhöht sich gegenüber dem Vorjahr die Zuweisung von Kirchensteuern für den Betrieb und die Verwaltung der Kindertageseinrichtungen. Die Investitionen in diesen Arbeitsbereich wachsen 2019 um rund 220.000 Euro auf 1,558 Mio. Euro (2018: 1,336 Mio.), das sind 13,72 Prozent der Kirchensteuern insgesamt (2018: 12,28 %). Eine Ursache dafür ist das Wachstum des Kita-Trägerverbundes von bisher 37 auf 39 Kindertageseinrichtungen und damit verbundene höhere Ausgaben bei der Leitung und Verwaltung des Trägerverbundes. Im Herbst 2017 wurde in Herbern die Kita Abenteuerland eröffnet, im Herbst 2018 im Hammer Westen die Kita Mose. „Nach wie vor zeigt sich aber in dieser erneuten Steigerung des Trägeranteils, dass der Kita-Bereich nicht auskömmlich refinanziert ist“, rechnete Verwaltungsleiter Friedrich Disselhoff vor, dass der Zuschuss von Kirchensteuern seit 2010 von damals rund 1 Mio. Euro stetig gewachsen ist.  
Jahresabschluss 2017 mit einem Plus für die Gemeindearbeit
Durch eine Mehrzuweisung von 979.970 Euro an Kirchensteuern und verschiedene Minderausgaben konnte das Haushaltsjahr 2017 mit einem Plus abgeschlossen werden. Davon erhielten die Kirchengemeinden rückwirkend eine Mehrzuweisung in Höhe von 331.268 Euro (vier Euro je Gemeindemitglied). Zusätzlich konnten 0,8 Mio. Euro der Substanzerhaltungsrücklage zugeführt werden. Der Jahresabschluss 2018 ist im 2. Quartal 2019 zu erwarten.
 
Minus bei Mitgliederzahlen durch demografischen Wandel
Bedingt vor allem durch den demografischen Wandel setzt sich der Rückgang der Mitgliederzahlen im Evangelischen Kirchenkreis Hamm fort. Wohnten zum Stichtag 31.12.2016 noch 81.616 Evangelische im Kirchenkreis, waren es zum 31.12.2017 nur noch 80.972, was einem Minus von 0,79 Prozent entspricht. Dabei lag die Zahl der Beerdigungen (994) um 364 über der Zahl der Taufen (630). In 2017 gab es 383 Kirchenaustritte und 116 Kircheneintritte (einschließlich Aufnahmen durch die Taufe Religionsmündiger). Daraus ergibt sich ein Verhältnis von 3,3 Austritten auf 1 Eintritt.  



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