Vergleich von â??rechtsâ?? und â??linksâ??
HELIOS Theater, Mittwoch, 13.12. 18:30 Uhr, Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe WERKSTADT-Gespräche der WERKSTADT für Demokratie und Toleranz und wird durch das Programm NRWeltoffen gefördert.

Im WERKSTADT-Gespräch am Mittwoch, 13.12., um 18.30 Uhr im HELIOS Theater Hamm (Willy-Brandt-Platz 1d) geht der Referent Jens Zimmermann dem Vergleich und der Gleichsetzung von radikal â??linkenâ?? und â??rechtenâ?? Parteien und Bewegungen nach. Dazu gibt er eine Einführung in die Totalitarismus- und Extremismustheorie. Er beleuchtet die Verkürzungen und ideologischen Funktionen dieser Theorien und zeigt, dass die Gleichsetzung von â??rechtsâ?? und â??linksâ?? geschichtlich gerade in Deutschland in der Tradition eines radikalen Antikommunismus steht. Entscheidend ist dabei, dass diese Deutungsmuster auch aktuell die politischen Debatten und Diskurse mitbestimmen und dabei in problematischer Weise den â??Rassismus in der Mitte der Gesellschaftâ?? vernachlässigen.
Der Politikwissenschaftler Jens Zimmermann arbeitet am Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und ist assoziierter Wissenschaftler am â??Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschungâ?? (DISS).

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Benefizkonzert
Pauluskirche Hamm, Sonntag, 17.12. 17-20 Uhr,

Bei diesem Benefizkonzert geht es um ein friedliches Miteinander, welches durch die unterschiedlichen Musiker und Sänger/innen dargeboten werden. Teils in fremdländischen Sprachen. In Kooperation mit Radio Lippewelle Hamm und dem evangl. Kirchenkreis Hamm

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Georg Friedrich Händel: DER MESSIAS
Pauluskirche Hamm, Samstag, 23.12. 18-20 Uhr, Konzert

Solisten, Orchester Kammerton, Pauluskantorei, Leitung: Heiko Ittig · Eintritt:

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Georg Friedrich Händel: DER MESSIAS
Pauluskirche Hamm, Samstag, 23.12. 18 Uhr,

Takako Oishi - Sopran
Annika van Dyk - Alt
Klaus Martin Zeuch - Bass
Westfalen Quartett, Pauluskantorei, Leitung: Heiko Ittig
Eintritt: VVK 15 - 10 Euro; AK 20 Euro

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04-10-17 |  08:00
Rückkehr nach Afghanistan?

Wie sicher ist Afghanistan? Das ist die Kernfrage, um die es geht.

Die Rechtslage ist klar: Nach §60, Absatz 1, Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes "darf ein Ausländer nicht in einen Staat abgeschoben werden, in dem sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht ist".

Und Absatz 2, Satz 1 ergänzt: "Ein Ausländer darf nicht in einen Staat abgeschoben werden, in dem ihm der in § 4, Absatz 1 des Asylgesetzes bezeichnete Schaden droht"; dort wird gesagt, welcher Schaden gemeint ist:
1. die Verhängung der Todesstrafe,
2. Folter oder unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung oder
3. eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts.

All dies trifft - zumindest in bestimmten Regionen Afghanistans, so der Bundesinnenminister - nicht zu, deswegen wurden erst im September wieder Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Oder gelten die menschenrechtlichen Grundsätze nicht für Straftäter? Denn darum - so wurde man nicht müde zu erklären - handelte es sich bei Abgeschobenen...

Im Gespräch mit Friederike Stahlmann vom Max-Plack-Institut für ethnologische Forschung wollen wir Näheres über das Land und die Einschätzung der dortigen Sicherheitslage erfahren. Stimmt die Einschätzung des Bundesinnenministeriums oder trifft eher die Meinung des UNHCR (UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge) zu, nach der man von einer stabilen Sicherheitslage - wenn auch nur in einigen Provinzen Afghanistans - nicht sprechen kann.

Friederike Stahlmann ist eine ausgewiesene Expertin für Afghanistan und für Gerichte gutachterlich tätig. "Mit Friederike Stahlmann haben wir nicht nur eine, sondern die Kapazität gewinnen können, die es zurzeit im deutschsprachigen Raum zu Afghanistan gibt", so Pfarrer Otmar Rüther, Synodalbeauftragter des Kirchenkreises Hamm für Migration und Asyl, auf dessen Initiative die Einladung von Frau Stahlmann zurückgeht.

Rückkehr nach Afghanistan?
Friederike Stahlmann,
Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle (Saale)
Vortrag mit Diskussion
Samstag, 21. Oktober 2017, 18 Uhr,
Lutherzentrum Hamm, Martin-Luther-Str. 27b
Eintritt frei
(um Spenden für die Flüchtlingsarbeit des Kirchenkreises wird gebeten)

Eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Akademie Hamm mit dem Synodalbeauftragten des Kirchenkreises Hamm für Migration und Asyl.



Kirchenbüro
Evangelischer Kirchenkreis Hamm
Kirchenbüro
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59065 Hamm

Telefon (0 23 81) 142-142
Telefax (0 23 81) 142-100

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Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Sekretariat
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Telefax (0 23 81) 142-187

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