Rückkehr nach Afghanistan?
Lutherzentrum Hamm, Samstag, 21.10. 18 Uhr,

mit Friederike Stahlmann, Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle (Saale)
in Koopertation mit dem Synodalbeauftragten für Migration und Asyl des Kirchenkreises Hamm, Otmar Rüther, Pfrrer

Der Eintritt ist frei.
Spenden erbeten für die Flüchtlingsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Hamm

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Luther und die Juden
Lutherzentrum Hamm, Montag, 23.10. 20 Uhr,

mit Sup. i. R. Erhard Nierhaus

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Martin Luther und die Juden
Lutherzentrum Hamm, Montag, 23.10. 20 Uhr,

Die Evangelische Akademie Hamm lädt ein zum Vortrag "Martin Luther und die Juden" mit Superintendent i. R. Erhard Nierhaus.

Eintritt: 5 Euro
Schüler, Studenten, ALG-II-Bezieher u. ä. frei.

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Wann Schmuggel keine Sünde ist:Weg des Buches
in Kärnten/�sterreich Auslandsgesellschaft NRW e.V., Samstag, 28.10. - Sonntag, 5.11.,

Kluge und mutige Evangelen lie�en sich ihr Buch der Bücher nicht nehmen und schmuggelten Exemplare von der slowenischen Grenze bis nach Bayern. Insgesamt 590 km lang ist der wiedergefundene Weg auf den Pfaden, die die Bibeln damals nahmen. Heute als Pilgerweg "Weg des Buches" ausgeschildert, teilweise Wanderweg, teilweise für Fahrradtouristen.
Wir wollen uns in der Reformationswoche 2017 (28.10. - 05.11.17) einen ersten Abschnitt erwandern. Wir wohnen in Hotels, laufen wetterabhängig zumutbare Strecken und werden zwischendurch von unserem Bus aufgesammelt. Der Gedenktag 500 Jahre Reformation in der Abgeschiedenheit der Berge Kärntens. Ein Plan nicht nur für überzeugte Protestanten.
Reiseleitung: Paul Blätgen und Alfred Grote
Preis: 1095 Euro im DZ; EZ-Zuschlag 112 Euro
Mindestteilnehmerzahl: 25
Anmeldeschluss: 30.08.2017
Anmeldung und Information unter 0231/83800-33, -48, -28.

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04-10-17 |  08:00
Rückkehr nach Afghanistan?

Wie sicher ist Afghanistan? Das ist die Kernfrage, um die es geht.

Die Rechtslage ist klar: Nach §60, Absatz 1, Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes "darf ein Ausländer nicht in einen Staat abgeschoben werden, in dem sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht ist".

Und Absatz 2, Satz 1 ergänzt: "Ein Ausländer darf nicht in einen Staat abgeschoben werden, in dem ihm der in § 4, Absatz 1 des Asylgesetzes bezeichnete Schaden droht"; dort wird gesagt, welcher Schaden gemeint ist:
1. die Verhängung der Todesstrafe,
2. Folter oder unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung oder
3. eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts.

All dies trifft - zumindest in bestimmten Regionen Afghanistans, so der Bundesinnenminister - nicht zu, deswegen wurden erst im September wieder Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Oder gelten die menschenrechtlichen Grundsätze nicht für Straftäter? Denn darum - so wurde man nicht müde zu erklären - handelte es sich bei Abgeschobenen...

Im Gespräch mit Friederike Stahlmann vom Max-Plack-Institut für ethnologische Forschung wollen wir Näheres über das Land und die Einschätzung der dortigen Sicherheitslage erfahren. Stimmt die Einschätzung des Bundesinnenministeriums oder trifft eher die Meinung des UNHCR (UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge) zu, nach der man von einer stabilen Sicherheitslage - wenn auch nur in einigen Provinzen Afghanistans - nicht sprechen kann.

Friederike Stahlmann ist eine ausgewiesene Expertin für Afghanistan und für Gerichte gutachterlich tätig. "Mit Friederike Stahlmann haben wir nicht nur eine, sondern die Kapazität gewinnen können, die es zurzeit im deutschsprachigen Raum zu Afghanistan gibt", so Pfarrer Otmar Rüther, Synodalbeauftragter des Kirchenkreises Hamm für Migration und Asyl, auf dessen Initiative die Einladung von Frau Stahlmann zurückgeht.

Rückkehr nach Afghanistan?
Friederike Stahlmann,
Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle (Saale)
Vortrag mit Diskussion
Samstag, 21. Oktober 2017, 18 Uhr,
Lutherzentrum Hamm, Martin-Luther-Str. 27b
Eintritt frei
(um Spenden für die Flüchtlingsarbeit des Kirchenkreises wird gebeten)

Eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Akademie Hamm mit dem Synodalbeauftragten des Kirchenkreises Hamm für Migration und Asyl.



Kirchenbüro
Evangelischer Kirchenkreis Hamm
Kirchenbüro
Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Telefon (0 23 81) 142-142
Telefax (0 23 81) 142-100

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Superintendent
Frank Millrath
Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Sekretariat
Silke Störmer
Telefon (0 23 81) 142-127
Telefax (0 23 81) 142-187

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