04-02-12 |  20:24
In der Jugendkirche Gott erfahren

Mit rund 400 Gottesdienstbesuchern ist am Samstag, 4. Februar, die Evangelische Jugendkirche Hamm eröffnet worden. Zu dem feierlichen, von und mit Jugendlichen gestalteten Gottesdienst in der zur Jugendkirche umgestalteten barocken Lutherkirche in der Hammer Innenstadt waren auch Präses Dr. Alfred Buß (Evangelische Kirche von Westfalen) und Superintendent Rüdiger Schuch (Evangelischer Kirchenkreis Hamm) gekommen.


"Gott will nicht in einem Haus wohnen, sondern mobil und flexibel mitten unter den Menschen sein", sagte die siebzehnjährige Schülerin Alina Maksimow in der Predigt, die sie zusammen mit Jugendkirchenpfarrerin Dr. Iris Keßner hielt. "Aber gerade darum wäre es doch ganz toll, wenn er jetzt in diesem Augenblick auch hier bei uns ist." Mit modernen Kirchenliedern, die von der Jugendkirchenband und dem Chor der Jugendkirche begleitet wurden, mit ihren jugendgemäßen Gebeten und einigen Akrobatikeinlagen des Jugendkirchenteams brachten die Jugendlichen zum Ausdruck, wie sie Gott zwar nicht ausschließlich, aber eben auch in einem traditionellen Gotteshaus wie der 1739 eingeweihten Lutherkirche erfahren.
Von den Jugendlichen selbst kam die Idee, an Stelle der sonst üblichen offiziellen Grußworte im Gottesdienst Kurzinterviews mit den Vertretern der Stadt Hamm, der Westfälischen Landeskirche und des Kirchenkreises Hamm zu machen. Als besonderer Gast war auch die Architektur-Studentin Romina Orth dabei, die die Entwürfe für die neuen bunten Fenster der Jugendkirche gemacht hat. Beeindruckt zeigte sich Präses Dr. Alfred Buß von der nach Ideen der Jugendlichen gestalteten Kirche und dem Jugendgottesdienst, der vom Team der Jugendkirche vorbereitet worden war: "Ich musste heute einfach nach Hamm kommen. Vor 15 Jahren hat die Landeskirche das Schwerpunktthema Jugendarbeit unter dem Motto "Ohne uns sieht eure Kirche alt aus" diskutiert. Hier und heute kann man erleben, was es heißt, wenn die Jugend mit ihrem Lebensgefühl Kirche gestaltet." Bürgermeisterin Monika Simshäuser wünschte der Jugendkirche sie möge "ein Ort werden, an dem sich viele unterschiedliche Menschen begegnen": "Ich habe hier einen Raum erlebt für alle, die das Gespräch suchen, einen ruhigen Gedanken fassen und die Kirche als Freiraum so gestalten möchten, wie es ihnen entspricht." Superintendent Rüdiger Schuch, der vor über vier Jahren den Impuls für die Entwicklung der Jugendkirche gab, sagte auf die Frage der Jugendlichen: "Ich bin hier im Moment wunschlos glücklich. Der Jugendkirche wünsche ich aber weiterhin viel Begegnungen: Mit Schulen, mit Jugendlichen aus dem ganzen Kirchenkreis, und auch mit Jugendlichen, die bislang noch nichts mit Kirche anfangen können."


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