18-09-12 |  15:02
Vorsorgend aktiv werden

VON: PFR. DR. TILMAN WALTHER-SOLLICH

Schulungen für Kita-Leitungen in Ahlen, Bönen, Hamm, Werl-Hilbeck und Werne

Zum Auftakt der Weiterbildungsmaßnahmen zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch für kirchliche Mitarbeitende im Evangelischen Kirchenkreis Hamm erhielten am Dienstag, 18. September, 19 Kita-Leiterinnen aus Bönen, Hamm und Werl-Hilbeck in der Tagungsstätte Haus Caldenhof ihre Zertifikate.


Sie haben an einer Schulungsmaßnahme mit der Beratungseinrichtung Kaktusblüte Hamm e.V. teilgenommen, die von Anne Mussenbrock und Cathrin Reinermann geleitet wurde. Wie die Kaktusblüte ist der Kirchenkreis Hamm Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Stadt Hamm gemäß § 78 KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) gegen sexuelle Gewalt.

Prävention gegen Missbrauch für alle Beschäftigten im pädagogischen Bereich
"Wir wollen im Kirchenkreis Hamm vorsorgend aktiv werden", unterstreicht Karin Engel-Hüttermann, Geschäftsführerin des Trägerverbundes für Kindertageseinrichtungen. "Unser Ziel ist es Standards zu entwickeln, um in unseren Einrichtungen auch in Zukunft das Risiko für sexuellen Missbrauch so gering wie möglich zu halten. Zugleich wollen wir die Voraussetzungen schaffen, um bei den uns anvertrauten Kindern Anzeichen für sexuellen Missbrauch sensibler wahrzunehmen, Opfer kompetent zu unterstützen und zur schnellen, umfassenden Aufklärung beizutragen." Darum werden nicht nur in einer zweiten Fortbildung die übrigen 18 Kitaleitungen im Trägerverbund des Kirchenkreises aus Ahlen, Bönen, Hamm und Werne geschult. Bis Ende 2013 sollen alle rund 400 Mitarbeitenden in den 37 Kitas des Kirchenkreises an einer Schulung teilnehmen. "Darüber hinaus planen wir im nächsten Schritt eine verpflichtende Fortbildung für unsere Pfarrerinnen und Pfarrer und für alle im pädagogischen Bereich Beschäftigten", ergänzt Superintendent Rüdiger Schuch.

Die Wahrnehmung sensibilisieren und Opfer kompetent unterstützen
Die Fortbildung leitet dazu an, die Wahrnehmung zu sensibilisieren, die eigene Haltung in die Diskussion zu bringen und Möglichkeiten und Grenzen der Prävention kennen zu lernen. Ziel der Schulung ist es, mehr Klarheit und Kompetenz im Umgang mit dem Thema sexuelle Gewalt zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um die Prävention vor Missbrauch innerhalb der Einrichtungen des Kirchenkreises, sondern auch um die Sensibilisierung für die Warnsignale von Kindern, die an anderer Stelle Opfer sexueller Gewalt geworden sind.

Ansprechpartner für Opfer von sexueller Gewalt im Kirchenkreis Hamm
Die Ansprechpartner im Evangelischen Kirchenkreis Hamm für Opfer von sexueller Gewalt sind Pfarrerin Ute Böning und Pfarrer Eckhard Kowalsky-Tschersich. Weitere Infos dazu im Internet unter www.kirchenkreis-hamm.de.

 

 


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