03-12-13 |  10:50
Wechsel im Amt des Superintendenten am 6.12.

Mit einem Festgottesdienst in der Pauluskirche Hamm wird am Freitag, 6. Dezember, um 17 Uhr Superintendent Rüdiger Schuch aus dem Amt verabschiedet. Pfarrer Frank Millrath wird durch Präses Annette Kurschus, die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen, als sein Nachfolger eingeführt.


Im Anschluss an die Amtseinführung hält der neue Superintendent Frank Millrath als erste Amtshandlung die Predigt. Nach dem Gottesdienst ist ein Empfang in der Jugendkirche Hamm (Nassauerstraße 49).

Wechsel nach gut sieben Jahren als leitender Theologe des Kirchenkreises Hamm
Rüdiger Schuch wechselt nach gut sieben Jahren als Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Hamm zum 1. Januar in die Leitung des Perthes-Werkes in Münster. "Ich war Superintendent in einer Zeit, die durch Begriffe wie 'kleiner werden', 'Rückbau' und 'Umbruch' gekennzeichnet war", sagt der 44-Jährige im Rückblick auf seine Tätigkeit als leitender Theologe der Evangelischen Kirche in der Region Ahlen, Bönen, Hamm, Sendenhorst, Werl-Hilbeck und Werne. Um so mehr sei es eine mutige und wegweisende Entscheidung gewesen, dass der Kirchenkreis 2010 für den Umbau der Lutherkirche zur Jugendkirche 300.000 Euro zur Verfügung gestellt habe. "Ich bin heute noch stolz auf diesen Beschluss der Synode", unterstreicht Schuch. "Wir haben uns von den Umbrüchen nicht den Mut nehmen lassen, Neues zu entwickeln und zu gestalten."

Transparente und offene Leitung des Kirchenkreises in einer Zeit des Umbruchs
Neben der Jugendkirche, die im Februar 2012 eröffnet wurde, hat der Kirchenkreis unter Schuchs Leitung auch mit der Eröffnung der Autobahnkapelle auf der Raststätte in Hamm-Rhynern in einer ehemaligen Tankstelle und der erweiterten Nutzung der Thomaskirche in Wiescherhöfen als Kulturkirche besondere Akzente gesetzt, die auch über Hamm hinaus Beachtung finden. Doch zugleich mussten auch Pfarrstellen abgebaut, Gemeindezentren geschlossen und im Falle der Hammer Erlöserkirche im Jahr 2007 sogar ein Sakralbau abgerissen werden. "Das war oftmals sehr schmerzlich", stellt Schuch fest. Um so wichtiger sei es ihm gewesen, die manchmal harten Einschnitte unter Einbeziehung aller Beteiligten so transparent und offen wie möglich zu gestalten. Eine entscheidende Grundlage dafür sei die von der Synode mit großer Mehrheit beschlossene Pfarrstellenplanung und vor allem die 2011 verabschiedete Kirchenkreiskonzeption gewesen. "In einem über anderthalb Jahre währenden Prozess ist es uns gelungen, ein zukunftsweisendes Konzept breit zu diskutieren und einstimmig auf der Synode zu verabschieden", so Rüdiger Schuch. "Wir hatten ein wirklich gutes Miteinander", blickt der scheidende Superintendent dankbar zurück auf die Zusammenarbeit im Kirchenkreis, mit dem Kreissynodalvorstand als Leitungsgremium, der Pfarrschaft und der großen Schar der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Von Bochum, Tübingen und Wuppertal über Hagen und Iserlohn-Letmathe nach Hamm
Rüdiger Schuch (Jahrgang 1968) wuchs im elterlichen Pfarrhaus in Bochum-Wattenscheid auf. Der mit Berufsschulpfarrerin Christine Schuch verheiratete Vater von zwei Kindern studierte in Bochum, Tübingen und Wuppertal Evangelische Theologie. Die praktische Ausbildung im Vikariat absolvierte er von 1996 bis 1998 in Wuppertal und Ahaus. Seit 2000 war Schuch Gemeindepfarrer in Iserlohn-Letmathe, nachdem er zuvor im so genannten Entsendungsdienst Aufgaben in der Kirchengemeinde Vorhalle und in einer Berufsschulpfarrstelle im Kirchenkreis Hagen wahrgenommen hatte. Rüdiger Schuch, mit 37 Jahren der damals jüngste Superintendent in der Evangelischen Kirche von Westfalen, war am 1. Oktober 2006 in der Pauluskirche Hamm in sein Amt eingeführt worden. Seit 2010 war er Vorsitzender des ständigen Ausschusses für politische Verantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Nachfolger Frank Millrath ist seit über 17 Jahren im Kirchenkreis Hamm
Schuchs Nachfolger Frank Millrath (49 Jahre) war über 17 Jahre Pfarrer an der Johanneskirche in Hamm Norden. Er ist seit 2012 Mitglied im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Hamm. Bis 2012 war er Vorsitzender des kreiskirchlichen Strukturausschusses. Auch an der 2011 verabschiedeten Konzeption des Kirchenkreises hat er mitgewirkt. Als Gemeindepfarrer im Hammer Norden war Millrath mehrfach Mentor in der Vikariatsausbildung, der praktischen Ausbildungsphase für den Pfarrberuf. Seit 2003 ist er 1. Vorsitzender des Vereins Jugendarbeit Hamm Norden e.V. Seit vielen Jahren ist er regelmäßig als Autor von Morgenandachten sowie beim Kirchenkommentar "Kurz vor 6" auf Radio Lippewelle Hamm zu hören. Ehrenamtlich engagiert sich der Theologe als 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Nordener Vereine, als Schulpflegschaftsvorsitzender am Galilei-Gymnasium Hamm und als Mitglied der Kultur AG Hamm Norden. Frank Millrath wurde 1964 in Gelsenkirchen geboren. Der verheiratete Vater von drei Kindern studierte in Wuppertal, Marburg und Bochum Theologie. Von 1992 bis 1996 war er zunächst Vikar, später Pfarrer im Entsendungsdienst in Gladbeck-Brauck. Seine Freizeit verbringt Millrath gerne mit Gartenarbeit und mit seinem Hund. Als weitere Hobbies nennt er Gesang und Lesen.
 

 

 

 


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