07-02-14 |  07:32
Autofasten - so oft wie möglich

HAMM - Nicht nur evangelische Christen will der Kirchenkreis Hamm in der Fastenzeit 2014 ermutigen, so oft wie möglich das Auto stehen zu lassen. Mit der Aktion "Autofasten" ruft der Kirchenkreis in Zusammenarbeit mit dem Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, und der Stadt Hamm im Rahmen der Kampagne "klimafreundlich mobil" dazu auf, das gewohnte Mobilitätsverhalten auf Umweltverträglichkeit zu überprüfen.


"Man muss nicht komplett auf das Auto verzichten, aber jeder Kilometer, der nicht mehr per PKW zurückgelegt wird, kann eingereicht werden", erläutert Pfarrer Matthias Eichel, Klimaschutzbeauftragter und gemeinsam mit Michael Bertelt und Elke Herold aus dem Kirchenkreis-Ausschuss für gesellschaftliche Verantwortung und Umwelt Initiator der Aktion. Wer zum Beispiel als Schüler zu Fuß oder per Rad zur Schule komme, statt auf das "Taxi Mama" zu bauen, könne ebenso dabei mitmachen wie Erwachsene, die für die tägliche Fahrt zur Arbeit auf den Bus umsteigen.

Die Aktion "Autofasten" greift die Frage nach einem bewussten Verzicht und die Neuorientierung des Verhaltens auf mit dem Appell, für sieben Wochen vom 5.3. (Aschermittwoch) bis 20.4. (Ostern) etwas auszuprobieren, was man für sich gerne neu entdecken und einüben möchte. Dazu gehört ein klimafreundliches Mobilitätsverhalten - das zugleich für die Gesundheit und den Geldbeutel gut ist. "Die Notwendigkeit, unseren CO2 Ausstoß zu verringern, ist mittlerweile allgemein anerkannt - und zwingend erforderlich, um den Klimawandel in einem halbwegs beherrschbaren Rahmen zu halten", führt Pfarrer Eichel die Gründe für diese Initiative aus. "Wir möchten neben dem Ausprobieren einer anderen Art der Mobilität aber auch den Gesundheits- und Spaßaspekt betonen!"

Mitmachen geht dabei ganz einfach: Über die Internetseite www.autofasten-hamm.de oder beim Kooperationspartner FUgE (Email: kastennoSpam@fuge-hamm.de) melden sich Teilnehmende, gerne auch aus den Nachbarkommunen Ahlen, Bönen, Sendenhorst, Werl und Werne, an. Die persönlich "eingesparten Kilometer" können online eingegeben und wenn gewünscht auch einer Kirchengemeinde gutgeschrieben werden. Ein Balken auf der Internetseite veranschaulicht, wie weit alle gemeinsam schon gekommen sind. "Vielleicht schaffen wir es ja einmal rund um die Erde", hofft Matthias Eichel darauf, dass am Ende 40.000 Kilometer erreicht werden könnten. Auch Vernetzung und Austausch erfolgen über das Internet, ergänzend ist ein wöchentliches "Fastentreffen" angedacht. Am Ende wird die Gemeinde ausgezeichnet, die am meisten Menschen zur Teilnahme motivieren konnte. Darüber hinaus hat jeder Teilnehmer die Chance auf einen von vielen Gewinnen, die durch verschiedene Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden.

Die Aktion "Autofasten" wird unter anderem von sieben prominenten Hammern unterstützt: OB-Kandidat Volker Burgard, Dr. Karl Faulenbach (Vorsitzender FUgE), Lippewelle-Chefredakteur Gerd Heistermann, Superintendent Frank Millrath, Baudezernentin Rita Schulze-Böing, Bürgermeisterin Monika Simshäuser und Bürgermeisterin Ulrike Wäsche.
Weitere Infos: www.autofasten-hamm.de.

 

 

 

 

 


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