13-01-14 |  13:18
Erste Hilfe für die Seele

Notfallseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Notfallseelsorge im Evangelischen Kirchenkreis Hamm sucht ehrenamtlich Mitarbeitende, die nach einer qualifizierten Ausbildung gemeinsam mit dem Team der hauptamtlichen Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger "Erste Hilfe für die Seele" für Menschen in Krisensituationen leisten.


Ein Informationsabend mit Pfarrerin Susanne Krämer-Puzicha, Koordinatorin für die Notfallseelsorge im Kirchenkreis Hamm, findet am Dienstag, 28. Januar, um 19.30 Uhr für alle Interessierten in der Hauptwache der Feuerwehr Hamm, Hafenstraße 45, statt. Wer sich für die Arbeit der Notfallseelsorge interessiert, ist herzlich eingeladen, sich über dieses Arbeitsfeld und die Ausbildung zum ehrenamtlichen Notfallseelsorger zu informieren.

 

"Große Unglücke führen immer wieder vor Augen, wie wichtig und notwendig solche "Erste Hilfe für die Seele" durch die Notfallseelsorge ist", sagt Pfarrerin Krämer-Puzicha. Doch in der Praxis geschehe Notfallseelsorge meist sehr viel weniger spektakulär. Als typische Einsatzfelder nennt sie die häusliche Betreuung nach einem Herzinfarkt oder einem Suizid. Auch die Polizei überbringe eine Todesnachricht häufig gemeinsam mit einem Notfallseelsorger. "Hilfe zur Selbsthilfe geben, Menschen in einer akuten Krisensituation beistehen und wieder handlungsfähig machen, das ist das Kennzeichen dieser Arbeit", weiß Seelsorgerin Krämer-Puzicha aus ihrer langjährigen Berufserfahrung. Dabei gehe es in besonderer Weise darum, Abschied nehmen zu müssen von Menschen, die "von jetzt auf gleich nicht mehr Teil des alltäglichen Umfelds sind".

 

Gesucht werden Frauen und Männer ab etwa 30 Jahren, belastbar und mit Lebenserfahrung, die eine sinnvolle Herausforderung suchen, sich auf die seelische Not anderer einlassen wollen und bereit sind, ihre Zeit zur Verfügung zu stellen. "Vorerfahrungen mit möglichen Einsatzsituationen sind nicht erforderlich, doch herzlich willkommen", erläutert Susanne Krämer-Puzicha. "Wir möchten das seelsorgliche Netz enger und verlässlicher spannen. Die Ehrenamtlichen sollen zusammen mit den Hauptamtlichen ein Team bilden, in dem sich die Stärken der Einzelnen ergänzen."

 

Die Notfallseelsorge liegt in enger Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Polizei in den Händen der evangelischen und der katholischen Kirche. Den Ehrenamtlichen wird eine qualifizierte Ausbildung geboten, die alle wesentlichen Aspekte der Notfallseelsorge umfasst. Dieser Kurs startet in Hamm im Februar 2014. Er wird von Pfarrer Ralf Radix, dem landeskirchlichen Beauftragten für die Notfallseelsorge, geleitet. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Entscheidung zur Mitarbeit in der Rufbereitschaft der Notfallseelsorge kann danach in Ruhe gefällt werden. Für weitere Informationen steht Pfarrerin Susanne Krämer-Puzicha gerne zur Verfügung: Telefon (0 23 81) 94 34 414.


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