17-03-14 |  11:38
Gute Erfahrungen mit Autofasten

Die ersten Erfahrungen mit dem Autofasten sind durchweg positiv, so Pfarrer Matthias Eichel. Gemeinsam mit dem Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung (FUgE) in Hamm hat der Klimaschutzbeauftragte des Kirchenkreises Hamm in der Fastenzeit bis Ostern dazu aufgerufen, so oft wie möglich das Auto stehen zu lassen. Rund 140 Teilnehmende haben sich dazu bislang angemeldet und berichten auf der Internetseite www.autofasten-hamm.de von ihren Erfahrungen.



"Das Frühlingswetter macht es mir leicht, das Auto stehen zu lassen!" Oder: "Per Fahrrad nimmt man Wind und Sonne ganz anders wahr. Ich suche mir schöne Strecken, begegne unterwegs Menschen, mit denen ich gerade mal ein Wort wechseln kann und staune, dass ich gar nicht so viel langsamer bin als mit dem Auto." Unter den Teilnehmern sind ganze Familien, die nun die Wege zur Kita und Schule, zum Einkauf oder zur Arbeit anders zurücklegen - zum Beispiel mit dem Laufrad. Andere wollten einfach mal wieder den inneren Schweinehund überwinden und haben sich nach langer Zeit zum ersten Mal wieder aufs Fahrrad gesetzt. "Die Vorgabe, nicht komplett auf das Auto zu verzichten, hat sich bewährt", zieht Matthias Eichel, der selbst nach Möglichkeit das Auto stehen lässt, eine positive Zwischenbilanz. Denn es gab immer wieder zwingende Gründe, bei denen es ohne Auto nicht gegangen wäre: Wie sonst kommt man mit krankem Kind zur Kinderärztin? Oder kann beim Umzug der Eltern helfen?
 
Sinn der Aktion Autofasten, so Eichel, ist es nicht das Auto zu verteufeln und auf radikale Lösungen zu setzen, sondern "möglichst viele Menschen dazu zu motivieren, das eigene Mobilitätsverhalten zu überprüfen": Also nicht "auto-matisch" zum Auto-Schlüssel zu greifen, sondern den Weg zum Bäcker, zur Schule, zum Einkauf auch anders zu bewältigen. "Die Hälfte aller PKW-Fahrten ist kürzer als 6 Kilometer - ein riesiges CO2-Einsparpotential, wenn wir auf diesen kurzen und mittleren Strecken das Auto stehen lassen!" Denn ein Fünftel aller umweltschädlichen CO2-Belastungen gehe in Deutschland auf das Konto des Verkehrs.

Eine Grafik auf der Internetseite der Aktion zeigt, wie viele Kilometer alle Autofastenden gemeinsam schon ohne Auto bewältigt haben. Auch wer sich jetzt noch der Aktion anschließen möchte, kann dies online tun. Am 1. Mai sind alle Autofastenden zu einem Abschlussfest eingeladen. Dann wird auch die Gemeinde ausgezeichnet, die am meisten Menschen zum Mitmachen bewegen konnte. "Aber schon jetzt ist klar, wer gewonnen hat: Das Klima!", freut sich Matthias Eichel.
 
weitere Infos: www.autofasten-hamm.de

 

 


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