23-05-14 |  11:54
Miteinander für ein menschliches Hamm

"Wir möchten, dass in Hamm Menschen aus unterschiedlichen Nationen, Kulturen und Religionen auch weiterhin bunt und friedlich miteinander leben können", so fassen Rechtsanwalt Klaus Engels und Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich das Anliegen des Hammer Appells/Runder Tisch gegen Radikalismus und Gewalt zusammen.


Die Sprecher des Gremiums, in dem die demokratischen Kräfte aus Wirtschaft und Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen sowie Stadt und Politik mitarbeiten, rufen darum zum zweiten Mal dazu auf, Kandidaten für den Preis "Miteinander - Für ein menschliches Hamm" vorzuschlagen. Klaus Engels unterstreicht: "In Hamm gibt es ein starkes Engagement der Zivilgesellschaft für Toleranz und ein friedliches Zusammenleben, und dabei soll es auch bleiben!"

Der Preis "Miteinander" macht Mut zu Toleranz und Zivilcourage
Nachdem die Auszeichnung "Miteinander" im Juni 2012 erstmalig vergeben wurde, sind nun wieder Initiativen oder Personen gesucht, die sich beispielhaft und vorbildlich für ein friedvolles, menschliches und gewaltfreies Zusammenleben in Hamm einsetzen. "Damit wollen wir besonders jungen Menschen Mut machen, die sich für Toleranz und Zivilcourage einsetzen, damit Gewalt, Radikalismus und Rassismus keinen Nährboden in unserer Stadt finden können", erläutert Dr. Walther-Sollich. Ganz in diesem Sinne hatte der in Hamm ansässige Rechtsanwalt Klaus Engels, der am Runden Tisch die Arnold-Freymuth-Gesellschaft vertritt, vor zwei Jahren den Preis an die Schülerinnen und Schüler der "AG Stolpersteine" der Friedensschule überreicht. Die Statuten der Auszeichnung sehen vor, dass Gruppen oder auch Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich und unabhängig von einschlägigen Parteien, Verbänden oder Institutionen für ein menschliches Miteinander der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in Hamm engagieren, geehrt werden können. Dabei sollen junge Menschen bevorzugt werden.

Vorschläge können bis 15. Juni eingereicht werden
Bis 15. Juni können Vorschläge beim Hammer Appell/Runder Tisch gegen Radikalismus und Gewalt eingereicht werden. Der Runde Tisch wird darüber bei seiner Sitzung im Juni beraten und aus allen Vorschlägen einen Preisträger auswählen. Die Ehrung soll im Rahmen der Interkulturellen Wochen (21.-28. September 2014) verliehen werden. Vorschläge können mit einer kurzen Begründung eingereicht werden unter infohamnoSpam@kirchenkreis-hamm.de beim Referat für Öffentlichkeitsarbeit und politische Diakonie im Evangelischen Kirchenkreis Hamm.


Hintergrundinfos

Der Preis "Miteinander - Für ein menschliches Hamm"
Der Preis "Miteinander - Für ein menschliches Hamm" wird alle zwei Jahre durch den Hammer Appell/Runder Tisch gegen Radikalismus und Gewalt vergeben. Der Grundgedanke ist, Menschen, die sich im Sinne des Hammer Appells für ein friedvolles, menschliches und gewaltfreies Zusammenleben in Hamm einsetzen, öffentlich zu ehren. Die Ehrung soll anderen Personen oder Gruppen Mut machen, mit ihren Initiativen dieses Ziel anzustreben und in vorbildlicher Weise couragiert aufzutreten, damit Gewalt, Radikalismus und Rassismus keinen Nährboden mehr finden können. Die Statuten der Auszeichnung sehen vor, dass Gruppen oder auch Einzelpersonen, die sich nicht beruflich oder auf Grund politischer Ämter, sondern ehrenamtlich und unabhängig von einschlägigen Parteien, Verbänden oder Institutionen für ein menschliches Miteinander der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen engagieren, geehrt werden können. Dabei sollen junge Menschen bevorzugt werden. Die Auszeichnung ist rein ideell, also nicht mit einem Preisgeld verbunden.

Hammer Appell/Runder Tisch gegen Radikalismus und Gewalt:
Breites Netzwerk der demokratischen Kräfte

Der Hammer Appell wurde 1991 im Sozialausschuss der Stadt Hamm unter dem Motto "Miteinander leben - Keine Chance für Intoleranz und Gewalt" ins Leben gerufen. Im Herbst 2000 wurde er im Rahmen des Runden Tisches gegen Radikalismus und Gewalt erneut aktiviert. Seither hat sich in Hamm ein breites zivilgesellschaftliches Netzwerk der demokratischen Kräfte für Toleranz und Zivilcourage gebildet. Am Runden Tisch treffen sich regelmäßig die Vertreter von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden, Stadt Hamm, Polizei, Kirche, Wohlfahrtsverbänden, Einzelhandelsverband, Industrie- und Handelskammer, Arnold-Freymuth-Gesellschaft, des Haekelclub 590 und der politischen Parteien sowie Einzelpersonen. Mit vielen Aktionen hat der Hammer Appell/Runder Tisch gegen Radikalismus und Gewalt für das friedliche Miteinander der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen und für das gewaltfreie Zusammenleben der Menschen aus weit über 100 Nationen in der Großstadt Hamm geworben.

Sprecher des Hammer Appells/Runder Tisch gegen Radikalismus und Gewalt sind Rechtsanwalt Klaus Engels, Geschäftsführer der Arnold-Freymuth-Gesellschaft, DGB-Vorsitzender Rainer Saßmannshausen (Hamm) und Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich (Evangelischer Kirchenkreis Hamm).

 

 

 


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