24-11-14 |  10:16
Pfarrerin Goldbeck in neue Seelsorge-Pfarrstelle berufen

Pfarrerin Kerstin Goldbeck wird die neu geschaffene Seelsorge-Pfarrstelle im Evangelischen Kirchenkreis Hamm übernehmen.


Nach zahlreichen Gesprächen mit möglichen Interessierten und einem eingehenden Bewerbungsgespräch hat der Kreissynodalvorstand sie in die auf acht Jahre befristete halbe Pfarrstelle berufen, die von der Sommersynode beschlossen worden war.

Pfarrerin Kerstin Goldbeck ist zur Zeit mit einer halben Pfarrstelle im Pfarrbezirk Jakobuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen tätig. Seit fast zwanzig Jahren ist die 49-Jährige im Gemeindepfarramt, wobei sie sich von 1996 bis 2013 mit ihrem Ehemann Pfarrer Matthias Eichel die Pfarrstelle an der Friedenskirche in Wiescherhöfen geteilt hat.

Vor fünf Jahren begann die Theologin, die drei Töchter hat, eine intensive Fortbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen in spezialisierter Seelsorge. Seit 2013 ist Kerstin Goldbeck nebenamtlich in der Seelsorgeausbildung für haupt-, ehren- und nebenamtlich Mitarbeitende tätig. Sie absolviert zur Zeit eine Ausbildung zur Supervisorin nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP). Aufgrund ihrer persönlichen und fachlichen Kompetenz hatte der Kreissynodalvorstand das Landeskirchenamt einstimmig gebeten, von seinem in der Kirchenordnung vorgesehenen Vorschlagsrecht Gebrauch zu machen und Pfarrerin Goldbeck als einzige Kandidatin zur Wahl vorzuschlagen.
Da Pfarrerin Goldbeck seit 2012 stellvertretende Superintendentin (Synodalassessorin) und somit selbst Mitglied des Kreissynodalvorstandes ist, war sie ab dem Zeitpunkt ihrer Bewerbung nicht mehr an den Beratungen zur Besetzung der Pfarrstelle beteiligt. Die Vorgaben der Kirchenordnung regeln, wie in diesem Fall vorzugehen ist, damit eine Kandidatin keinen Einfluss auf die Entscheidung nehmen kann.
Die Einführung in die neue Seelsorge-Pfarrstelle soll voraussichtlich am 1. März 2015 in einem Gottesdienst in der Lutherkirche Hamm sein. Die Kreissynode Hamm hatte nach einjähriger Vorbereitung am 4. Juni 2014 beschlossen, diese zusätzliche halbe Seelsorge-Pfarrstelle auf der Ebene des Kirchenkreises einzurichten. Mit ihr soll ein neues Seelsorge-Kompetenzzentrum geschaffen werden, das die verschiedenen Bereiche spezialisierter Seelsorge koordiniert.
Zu den Aufgaben gehört insbesondere, die seelsorgerlichen Dienste in den Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises zu stärken und abzusichern und unter anderem auch Ehrenamtliche zu schulen. Bislang gibt es im Kirchenkreis Hamm zwei halbe Seelsorge-Pfarrstellen, die beide am Evangelischen Krankenhaus Hamm angesiedelt sind. Zusätzlich sind acht Pfarrerinnen und Pfarrer im Umfang von 5,5 Pfarrstellen, jedoch mit befristeten Seelsorgeaufträgen und ohne feste Pfarrstelle im Bereich der Altenheim-, Krankenhaus- und Notfallseelsorge eingesetzt.

Pfarrerin Kerstin Goldbeck wird am 18. Januar aus dem Pfarrdienst der Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen verabschiedet. Die Pfarrstelle an der Jakobuskirche mit 50 Prozent Dienstumfang soll so schnell wie möglich wieder besetzt werden. Die Vakanz-Vertretung übernehmen die Pfarrer der Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen, Carsten Dietrich und Matthias Eichel, gemeinsam mit Pfarrerin Katharina Eßer, die bereits seit November 2013 mit der Unterstützung des pastoralen Dienstes im Pfarrbezirk Jakobuskirche betraut ist.


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