17-08-15 |  09:03
Neue Pfarrerin Friedgard Weiß wird in Pelkum eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst wird am Sonntag, 23. August, um 11.00 Uhr Pfarrerin Friedgard Weiß in der Jakobuskirche in Pelkum (Pelkumer Kirchplatz) durch Superintendent Frank Millrath in das Pfarramt eingeführt.




Weiß wurde vom Bevollmächtigtenausschuss der Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen zur Nachfolgerin von Pfarrerin Kerstin Goldbeck gewählt. Nach dem Gottesdienst ist beim Empfang im Gemeindehaus Pelikanum Gelegenheit, die neue Pfarrerin zu begrüßen.

"Ich möchte das Zusammenwachsen der Gemeinden Wiescherhöfen und Pelkum auf dem Weg zu einer einladenden und offenen Gemeinde weiter mitgestalten", freut sich Friedgard Weiß auf ihre neue Aufgabe. "Dabei möchte ich gerne an Bewährtes anknüpfen und ebenso Neues wagen." Die 51-jährige Theologin denkt dabei unter anderem an niederschwellige Projekte für Menschen, die mitten im Leben stehen, oder auch daran, die Idee des Gemeindehauses als Generationenhaus aufzunehmen und weiter mit Leben zu füllen. "Kirche und Gemeinde muss im Stadtteil sichtbar sein", ist Weiß überzeugt. Darum wünsche sie sich "Menschen, die Freude und Lust haben, Gemeinde zu gestalten, sich einzumischen, Gott und die Welt zusammen zu bringen und das, was gesellschaftspolitisch vor unseren Füßen liegt, aufzuheben und anzupacken."
Friedgard Weiß bringt für ihre neue Pfarrstelle, die den Umfang einer halben Stelle hat, vielfältige Erfahrungen mit. So hat sie 18 Jahre in einer Großgemeinde in Essen-Kray als Gemeindepfarrerin gewirkt, einem Stadtteil mit großer sozialer Spannbreite. "Die sozial-diakonische Arbeit war dort über viele Jahre mein Schwerpunkt", erzählt Weiß. Runde Tische zu Armut, Integration, Überwindung von Gewalt waren ihr ebenso ein Anliegen wie die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, "erst recht nachdem die NPD ihre Landeszentrale nach Essen-Kray verlegt hatte". Ein weiterer Schwerpunkt war bisher für sie die Arbeit mit jungen Familien, die sich ein Forum wünschten, um sich auszutauschen, und die Verzahnung von gemeindlicher Jugendarbeit und Konfirmanden-Arbeit zusammen mit dem dortigen Jugendhaus. "Mit der sozial-diakonischen Arbeit untrennbar verbunden ist die Seelsorge, die mir sehr am Herzen liegt!", fügt sie hinzu. In den letzten zwei Jahren war Friedgard Weiß, nachdem ihr Ehemann Stefan Benecke zum Pfarrer in Senden gewählt worden war, am Gymnasium Senden und einer Waldorfschule in Bochum im Schuldienst.

Friedgard Weiß (Jahrgang 1963) ist in Bergisch-Gladbach aufgewachsen. Die verheiratete Mutter von zwei Söhnen im Alter von 14 und 18 Jahren studierte in Münster, Edinburg (Schottland), Heidelberg und Bonn evangelische Theologie. Die praktische Ausbildung im Vikariat absolvierte sie in Essen Bedingrade-Schönebeck und in einem Sondervikariat beim Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Rheinischen Landeskirche in Mülheim. Die vielseitige Theologin hat auch eine theaterpädagogische Ausbildung. In ihrer Freizeit liest sie gerne. Weitere Hobbys sind das Singen in einem Chor, unterwegs sein, Freunde treffen, Kino, Radfahren und Joggen. Sie wohnt mit ihrer Familie weiterhin in Senden, wo ihr Mann Gemeindepfarrer ist, und wird in Pelkum ein eigenes Pfarrbüro haben. 

 

 

 

 

 


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