25-02-15 |  15:09
Pfarrerin Goldbeck wurde in die neue Seelsorge-Pfarrstelle eingeführt

Pfarrerin Kerstin Goldbeck wurde am 1. März durch Superintendent Frank Millrath in die neue Seelsorge-Pfarrstelle des Evangelischen Kirchenkreises Hamm eingeführt.


Kerstin Goldbeck (Jahrgang 1964) war bisher Gemeindepfarrerin an der Jakobuskirche in der Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen. Seit 2009 hat sie sich in spezialisierter Seelsorge fortgebildet und ist seit 2013 nebenamtlich in der Seelsorgeausbildung für haupt-, ehren- und nebenamtlich Mitarbeitende tätig. Durch den Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Hamm wurde sie in die auf acht Jahre befristete neue Seelsorge-Pfarrstelle gewählt. Mit dieser zusätzlichen Stelle soll ein neues Seelsorge-Kompetenzzentrum geschaffen werden, das die verschiedenen Bereiche spezialisierter Seelsorge koordiniert. Zu den Aufgaben wird gehören, die seelsorgerlichen Dienste in den Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises zu stärken und unter anderem auch Ehrenamtliche zu schulen. Bislang gab es im Kirchenkreis Hamm zwei halbe Seelsorge-Pfarrstellen, die beide am Evangelischen Krankenhaus Hamm angesiedelt sind. Zusätzlich sind acht Pfarrerinnen und Pfarrer im Umfang von 5,5 Pfarrstellen, jedoch mit befristeten Seelsorgeaufträgen und ohne feste Pfarrstelle im Bereich der Altenheim-, Krankenhaus- und Notfallseelsorge eingesetzt.

Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich fragte Pfarrerin Kerstin Goldbeck zu den Aufgaben, die nun auf sie zukommen:

Seelsorgerin sind Sie ja auch bisher schon gewesen. Was ist neu an Ihrer künftigen Aufgabe?
Goldbeck: "Alle Pfarrerinnen und Pfarrer sind auch Seelsorger. Andere Menschen zu begleiten ist eine der schönsten Facetten unseres Berufs. In meiner neuen Aufgabe geht es darum, die Seelsorge in unserem Kirchenkreis weiter zu entwickeln. Dazu gehören Fortbildungsangebote für die, die bereits in der Seelsorge arbeiten und Ausbildungskurse für Menschen, die es reizt, ehrenamtlich in Seelsorge tätig zu sein. Denn dazu braucht es eine qualifizierte Ausbildung."

Was liegt Ihnen besonders am Herzen, wenn es um das Thema Seelsorge geht?
Goldbeck: "Ich finde, dass viel zu wenig Menschen um das Angebot von Seelsorge wissen und es für sich nutzen! Für mich ist die Seelsorge einer der ganz großen Schätze der Kirche. Da sind Menschen, die einfach von Beruf für dich Zeit haben. Die dir ihr Ohr leihen, dir ihre Aufmerksamkeit schenken und dich in der Situation, in der du gerade bist, aufmerksam und kompetent begleiten. Alles das ohne Ansehen der Person oder der Konfession - unentgeltlich und verschwiegen. Seelsorge wird oft dahingehend missverstanden, dass es um Glaubensfragen oder tiefe Krisen gehen müsse. Wir begleiten und beraten aber Menschen in allen Lebenslagen und mit allen Lebensfragen! Ich möchte daran arbeiten, die Seelsorge bekannt und den Zugang zu ihr so leicht wie möglich zu machen.

Wie stellen Sie sich das konkret vor?
Goldbeck: "Ich werde eng mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Kirchenkreis zusammenarbeiten: mit denen in Gemeinden, Krankenhäusern, Altenheimen, Beratungsstellen und dem Gefängnis, auch mit der Notfall- und der Telefonseelsorge. Menschen, die Seelsorge in Anspruch nehmen möchten oder sich in Seelsorge qualifizieren wollen, erreichen mich unter der Telefonnummer (0 23 81) 9 56 86 70. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte wird das erste Kursangebot starten, und Ideen für das eine oder andere Projekt - zum Beispiel auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in Hamm - gibt es auch schon."

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