12-01-15 |  09:41
19. Interreligiöses Friedensgebet setzt ein Zeichen des Friedens

Seit 15 Jahren eine Tradition, zog auch das 19. Interreligiöse Friedensgebet in der Hammer Pauluskirche die Gläubigen am 11. Januar in seinen Bann. Über 400 Menschen, Vertreter von Christen, Hindus, Bahai, Kopten, Aleviten und Muslimen setzten ein eindeutiges Zeichen gegen Gewalt und Extremismus.


Dabei hatte der Arbeitskreis für das Interreligiöse Friedensgebet schon lange vor den Terroranschlägen von Paris das Thema und den Termin festgelegt. In diesem Jahr sollte ganz bewusst das Thema "Freude als Ausdruck von Hoffnung" in den Mittelpunkt gestellt werden. "In Anbetracht der schrecklichen Auseinandersetzungen zum Beispiel in Syrien, im Irak sowie in der Ukraine, die vor allem Kinder leiden lassen, wollen wir die Bitte um Frieden und Mitmenschlichkeit immer wieder neu formulieren", erklärte Ulrich Kroker, der gemeinsam mit Pfarrerin Astrid Taudien das Friedensgebet moderierte. Es ging dem Arbeitskreis darum, dem Terror zu trotzen und gerade in der gegenwärtigen Situation Solidarität mit den Friedfertigen zu zeigen und mit dem Thema "Freude" ein Zeichen der Hoffnung zu setzen.

Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann betonte in seinem Grußwort, "dass es in Hamm keinen Platz für solchen Hass und Extemismus gibt und auch nicht geben wird". Danach beteten Vetreter der katholischen und evangelischen Gemeinden, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, des alevitischen Kulturzentrums, der islamischen Gemeinden, der Hindu-Gemeinde, der koptisch-orthodoxen Kirche und der Baha´i in unterschiedlichen Sprachen und brachten in Texten ihrer Religionen die Hoffnung für die Welt zum Ausdruck. Höhepunkt des 19. Interreligiösen Friedensgebets war, neben den musikalischen Auftritten der Capella vocale Liebfrauen, dann aber auch die "?Farben- und Lebensfreude", mit der die Projektgruppe der Evangelischen Jugendkirche ihre Friedensdarbietung zelebrierte. Mit bunten Lichtern und Ballons verzauberten die Jugendlichen eindrucksvoll das Szenario und die Menschen in der Pauluskirche. Zum Schluss sangen alle gemeinsam das Lied "We shall overcome" und bildeten eine Menschenkette, die auch als Zeichen der Begegnung und Hoffnung den Zusammenhalt gegen Terror, Fremdenfeindlichkeit und Angst signalisierte.

 

 


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