20-03-15 |  09:09
Autofaster trotzen dem Wetter

Weiterhin Projekte für Kinder gesucht

Die zweite Auflage des Autofastens in Hamm steht bislang unter dem Eindruck eines eher unsteten und kalten Wetters. Trotzdem haben sich wie im Vorjahr 145 Teilnehmer bei der Aktion angemeldet.

Hierunter sind etliche "altbekannte" Gesichter, die schon zum zweiten Mal teilnehmen, doch etwa jeder Zweite ist neu dabei.
 
"Wir freuen uns über beide Gruppen", so die Organisatoren des Autofastens. "Es ist schön zu sehen, dass einige Teilnehmer erneut im Autofasten die Chance sehen, sich ihrer eigenen Mobilität bewusst zu werden. Große Freude bereitet uns aber auch, dass sich so viele neue Menschen der Aktion angeschlossen haben. Das zeigt uns, dass das Thema klimafreundliche Mobilität bei vielen Menschen in Hamm angekommen ist", so Claudia Kasten vom Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung (FUgE) e.V.
 
Autofasten-Baum an der Pauluskirche
Ein Baum an der Pauluskirche verändert seit Aschermittwoch regelmäßig sein Äußeres und hat schon für so manches erstauntes Gesicht gesorgt. Jeweils für 5.000 gefastete Autokilometer bekommt der Baum einen neuen Schal. Mittlerweile sind es bereits fünf gehäkelte und gestrickte Modelle, die zeigen, dass seit Beginn der Fastenzeit schon 25.000 km weniger mit dem PKW gefahren und damit rund 3,6 Tonnen CO2 eingespart wurden. Das sind jedoch zunächst einmal 15.000 km weniger als im vergleichbaren Zeitraum 2014.
 
Mit einem gewissen Einbruch bei den Kilometerzahlen hatten die Organisatoren jedoch auch gerechnet. Immerhin hat die Fastenzeit in diesem Jahr doch deutlich früher begonnen und auch die Witterung war zumindest für die Radfahrer manchmal eher schwierig. Zudem waren wohl auch etliche Autofasten von der schweren Erkältungswelle betroffen. Eine erste Auswertung zeigt zudem, dass bislang nur rund zwei Drittel der Teilnehmer überhaupt gefastete Kilometer eingetragen haben. Das wiederum sind deutlich mehr Teilnehmer als in der Vergangenheit. Somit könnte am Ende der Fastenzeit doch noch die doppelte Erdumrundung stehen.
 
Die Zahl der gefasteten Kilometer ist jedoch für die Organisatoren nicht das Wichtigste. Wichtiger sei es, das Thema klimafreundliche Mobilität immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und mit Aktionen wie dem Autofasten auch Anreize zu schaffen, einfach mal den PKW stehen zu lassen. Die positiven Rückmeldungen bezüglich der eigenen Fitness und den Ersparnissen an der Tankstelle zeigen hier auch immer wieder: Klimaschutz kann auch für mich persönlich viele Vorteile haben. Eine Möglichkeit zum Gedankenaustausch bietet übrigens der Autofasten-Treff am kommenden Sonntag anlässlich der Klimameile beim Frühlingsfest in Hamm. Interessierte sind herzlich ins Foyer des Heinrich-von-Kleist-Forums eingeladen.
 
Radeln für ein Kinderprojekt in Hamm
Beim Vergleich der Zahlen mit dem Vorjahr fällt aber noch etwas auf. Wurden 2014 die gefasteten PKW-Kilometer fast gleichmäßig in den Kategorien zu Fuß oder mit dem Rad, bzw. mit Bus und Bahn zurückgelegt, liegen in dieser Fastenzeit die Radler und Fußgänger deutlich vorne. Das ist für die Organisatoren besonders erfreulich, denn dank der Sponsoren Sparkasse Hamm und Fitnessstudio Wiese können am Ende der Fastenzeit pro geradelten Kilometer ein Cent in ein Projekt mit und für Kinder in Hamm fließen. Gefördert werden soll ein Projekt, das Kindern die Umwelt oder eine klimafreundliche Mobilität, wie z.B. Radfahren näher bringt, so Claudia Kasten. Wer ein solches Projekt durchführt oder plant kann sich noch bis Ostern bei FUgE für die Fördermittel bewerben, so Kasten. Näheres dazu und auch ein Bewerbungsformular finden Interessierte unter
www.autofasten-hamm.de
 

 

 


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