15-09-15 |  13:34
Partnerschaftssonntag mit der HKI am 20. September


Seit 1978 besteht die Partnerschaft des Kirchenkreises Hamm mit der indonesischen HKI (Huria Kristen Indonesia), einer evangelischen Kirche mit rund 350.000 Mitgliedern vornehmlich auf der Insel Sumatra.
Am dritten Sonntag im September, der dieses Jahr auf den 20. September fällt, wird jedes Jahr in beiden Kirchen der Partnerschaftssonntag gefeiert. Mit dem Vorsitzenden des Partnerschaftsausschusses im Kirchenkreis Hamm, Pfarrer Detlef Belter (Bönen), der die Partnerschaft koordiniert, sprach Öffentlichkeitsreferent Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich.

Seit wann gibt es den Partnerschaftssonntag im Kirchenkreis Hamm? Warum wurde er ins Leben gerufen und wie hat er sich über die Jahre verändert?
Belter: Den Partnerschaftssonntag gibt es bereits seit Mitte der 1980-er Jahre. Als die erste Delegation des Kirchenkreises aus Indonesien zurückkam, brachte sie einen Koffer voller Erlebnisse und Eindrücke mit. Unter anderem hatte sie die Art und Weise, wie intensiv unsere Partner aus der HKI ihre Gottesdienste feiern, bewegt. Man kam zu der Idee, dass es schön sein könnte, bei uns und in der HKI an einem Sonntag im Jahr einen Gottesdienst mit identischen Texten, Liedern und Gebeten zu feiern. Ein Lied wie "Dalam Yesus" oder das "Vater Unser" auf indonesisch gehörte schon in den Anfängen des Partnerschaftssonntag zu den unbedingten Elementen. Über die Jahre hinweg haben sich die Gottesdienste natürlich verändert. Neue Generationen von Partnerschaftsinteressierten in Indonesien und Deutschland brachten immer wieder neue Ideen für die Gestaltung der Gottesdienste ein.

Was bedeutet Ihnen dieses Datum persönlich?
Belter: Zu wissen, dass an diesem Sonntag Menschen, die 14.000 km voneinander entfernt leben, einen Gottesdienst mit den gleichen Liedern und Texten feiern, aneinander denken und füreinander beten, erzeugt ein besonderes Gefühl der Verbundenheit.

Reicht es, einmal im Jahr zeitgleich den Partnerschaftssonntag zu begehen, oder müsste es heute nicht auch noch andere Mittel und Wege für die Gestaltung dieser Partnerschaft geben? Und welche wären das dann?
Belter: Natürlich reicht es nicht aus, nur einmal im Jahr aneinander zu denken und diesen Gottesdienst zu feiern. Eine lebendige Partnerschaft braucht Gesichter, gegenseitige Besuche und regelmäßige Berichte in den Kirchengemeinden. Die Jugenddelegationen der Jahre 2012 und 2014 nutzen ganz selbstverständlich die neuen Medien und sozialen Netzwerke um regelmäßig im Austausch zu sein. Mal über Skype einen Gruß während eines Gottesdienstes in eine Kirchengemeinde zu übertragen kann ein neuer Impuls für unsere Partnerschaft sein.

 

 


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