05-07-16 |  14:21
Für das Wohl der Kinder

Verabschiedung von Karin Engel-Hüttermann am Donnerstag, 7.7., um 14.00 Uhr

Mit einem Gottesdienst und anschließendem Empfang in der Lutherkirche Hamm (Nassauerstraße 49) wird am Donnerstag, 7. Juli, um 14 Uhr Karin Engel-Hüttermann durch Superintendent Frank Millrath in den Ruhestand verabschiedet.


Die gelernte Erzieherin, Diplom-Sozialpädagogin und Supervisorin war 24 Jahre zunächst Kita-Fachberaterin und seit 2009 auch Geschäftsführerin Personal für den Trägerverbund der 37 Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Hamm.

"Mir war es immer wichtig, das Wohl der Kinder im Blick zu behalten", schaut Engel-Hüttermann auf ihre lange Berufstätigkeit zurück. "Besonders lag mir dabei die fachliche Begleitung der Teams und die enge Zusammenarbeit mit den Leitungen und Mitarbeitenden der Kitas am Herzen." Eine sehr gute Erfahrung sei auch die trägerübergreifende Zusammenarbeit in Gremien und Projekten wie dem gemeinsamen Qualitätsentwicklungsprozess mit insgesamt 100 beteiligten Kitas gewesen. "Ich freue mich sehr, dass diese Zusammenarbeit mit den anderen Kitaträgern auch nach 17 Jahren noch so erfolgreich läuft!" Dass in ihrem Dienst Reibungen und Konflikte nicht immer zu umgehen waren, verschweigt Engel-Hüttermann dabei nicht. "Aber aufgrund meiner supervisorischen Erfahrung habe ich auch Kriseninterventionen gerne gemacht", fügt sie nachdenklich hinzu.

Als erstem Kirchenkreis in der Westfälischen Landeskirche war es dem Kirchenkreis Hamm 2009 gelungen, alle Kindertageseinrichtungen in einen Trägerverbund zu überführen. Die damit verbundene Professionalisierung der Personalführung brachte es mit sich, dass Karin Engel-Hüttermann auch die Dienst- und Fachaufsicht über die zur Zeit rund 470 Mitarbeitenden übernahm. "Der zeitgleich beginnende U3-Ausbau war natürlich ebenfalls eine große Herausforderung, denn er bedeutet sowohl die räumliche als auch die inhaltliche Neuausrichtung unserer Einrichtungen", erinnert sie sich. Bereits seit 2005 hatten sich einige der evangelischen Kitas zu Familienzentren weiterentwickelt, bis heute sind es 24 der insgesamt 37 Einrichtungen. "Diese Prozesse habe ich gerne gefördert und bin auch ein bisschen stolz darauf, dass das alles in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Beteiligten gelang", gibt Engel-Hüttermann zu und ergänzt: "Dabei begrüße ich vor allem, dass unsere Kirchengemeinden ihre Kitas auch nach der Verbundgründung nach wie vor als wichtigen Teil ihrer Gemeindearbeit sehen."

Karin Engel-Hüttermann wurde 1951 in Essen geboren. Nach der Ausbildung zur Erzieherin arbeitete sie zunächst in einer Kita in Essen, bevor sie 1976 stellvertretende Kita-Leiterin in Bottrop wurde. 1980 übernahm sie die Leitung einer Kita in Oberhausen-Osterfeld und die Fachberatung für die Kitas im Kirchenkreis Oberhausen. Berufsbegleitend machte sie 1985 den Abschluss in Diplom-Sozialpädagogik und wurde 1992 in den Kirchenkreis Hamm berufen. Hier war sie neben vielem anderen auch als Delegierte für die Landessynode aktiv. Die 64-Jährige ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Sie geht täglich schwimmen und läuft gerne und viel. Jetzt freut sie sich auf gemeinsame Reisen mit ihrem Mann, möchte ihre Sprachkenntnisse auffrischen und vielleicht in einem Chor singen. Die Arbeit ganz an den Nagel hängen wird sie jedoch nicht, sondern weiterhin als Supervisorin für den Konvent für Supervision der Landeskirche arbeiten.


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