Realer Rückgang der Kirchensteuern um über 30 Prozent seit 1992
 

"Der Haushaltsplan 2017 ist wie in den Vorjahren vorsichtig aufgestellt", erläuterte Superintendent Frank Millrath bei der Herbstsynode am 2.12.2016. "Die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unsere solide Finanzwirtschaft stellen sicher, dass wir die Steigerungen der Personal- und Sachkosten auffangen und in unseren Gemeinden und gemeinsamen Diensten weiterhin in das Gemeindeleben investieren können." Die Prognose der westfälischen Landeskirche gehe jedoch nach wie vor von einem kontinuierlichen Rückgang der Kirchensteuerzuweisungen in den kommenden Jahren aus. "Die gegenwärtig stabile Finanzlage wird also nicht von Dauer sein und macht weiterhin einen besonnenen Rückbau unserer Strukturen erforderlich", so der leitende Theologe des Kirchenkreises Hamm. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass die Westfälische Landeskirche für 2016 mit rund 530 Mio. Euro den bisher nominell höchsten Stand des Netto-Kirchensteueraufkommens erwartet. Das Kirchensteueraufkommen übertreffe damit zwar wie im vorigen Jahr den bisherigen Höchststand im Jahr 1992 (477 Mio. Euro). Millrath: "Gemessen an der Kaufkraft bedeutet das aber nach wie vor einen Rückgang von rund 30 Prozent gegenüber 1992."

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