Mission, Ökumene und interreligiöser Dialog
 

Wir wollen KIRCHE WAGEN. Darum sind wir einfach da, wo die Menschen sind. Wir tragen die frohe Botschaft einladend und werbend weiter, fördern das aufmerksame und respektvolle Gespräch mit Menschen anderer Religionen und leben verlässliche Partner- und Patenschaften mit der indonesischen HKI-Kirche, der Tschernobyl-Kinderaktion Kinder von Jelsk und dem rumänischen Kinderheim Halmeu. 

 

 

KIRCHE WAGEN
 
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Das Projekt "KIRCHE WAGEN - Reformation 5.0"

Weitere Informationen:
Pfarrerin Katharina Eßer
Beauftragte für das Reformationsjubiläum im Evangelischen Kirchenkreis Hamm
Telefon (0 23 81) 54 10 36
katharina.esser@kirchenkreis-hamm.de

>>Download Veranstaltungskalender

 

 

Zum Kirche-Wagen umgebauter Bauwagen verkörpert das Projekt "KIRCHE WAGEN"

"Wir sind einfach da, wo die Menschen sind": Diesen Leitgedanken des Projektes "KIRCHE WAGEN" verkörpert ein zum Kirche-Wagen umgebauter Bauwagen.

"Wir schlagen nicht unsere Thesen an wie Luther damals, sondern wollen hören, was die Themen der Menschen heute sind und ihre Thesen sammeln", sind alle Interessierten eingeladen, am Kirche-Wagen ihre Gedanken zu Glauben und Kirche zu formulieren. Mit einem Stand auf dem Wochenmarkt an der Pauluskirche Hamm am Samstag, 29.10.2016, von 8 bis 14 Uhr und bei "Hamms Bunter Herbst" am Sonntag, 30.10.2016, von 13 bis 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz startet das Projekt "KIRCHE WAGEN" des Kirchenkreises Hamm zum 500. Reformationsjubiläum. Hier wird der Kirche-Wagen erstmalig eingesetzt.

Reformation 5.0 - Kirche geht neue Wege und begibt sich an ungewohnte Orte
Das Motto "KIRCHE WAGEN" steht dabei zugleich für das Wagnis, die 500-jährige Tradition der Reformation neu zu beleben. "Wir wagen nach 500 Jahren immer noch Reformation und begeben uns dafür auf neue Wege und an ungewohnte Orte", fasst Pfarrerin Katharina Eßer, die als Beauftragte des Kirchenkreises für das Reformationsjubiläum das Konzept gemeinsam mit Superintendent Frank Millrath und Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich entwickelt hat, die dahinter stehenden Ideen zusammen. "KIRCHE WAGEN", das bedeutet: Kirche verlässt ihre Mauern und kommt mit dem Kirche-Wagen mitten in den Alltag. "Kirche ist da, wo die Menschen sind und begleitet sie durch das Leben", ist für Eßer der Kern der Aktion, die über das Jubiläumsjahr der Reformation hinausweist. "Man kann es auch so sagen: Wir gehen das Wagnis Reformation 5.0 ein", schmunzelt Pfarrerin Eßer. Der Kirche-Wagen steht ab sofort im gesamten Kirchenkreis zur Verfügung und kann von Gemeinden, Einrichtungen und Gruppen ausgeliehen werden. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Ahlener Grafikbüro ID Wege gestaltet und von der Heessener Firma Hemmis Fahrzeugbau nach den Wünschen des Kirchenkreises ausgestattet.

Weitere Infos zu dem Projekt "KIRCHE WAGEN"
Alle Veranstaltungen, die es im Kirchenkreis Hamm zum Jubiläum der Reformation geben wird, finden Sie im Veranstaltungs-Flyer "KIRCHE WAGEN". Dieser Veranstaltungskalender wird ständig weiter aktualisiert.

>>Download Veranstaltungskalender

"Reformationstag" und "500 Jahre Reformation"
Martin Luthers Thesenanschlag zur Reform der Kirche am 31. Oktober 1517 in Wittenberg gilt als entscheidendes Datum der Reformation. Er war der Beginn einer Bewegung, die weltweit Spuren hinterließ und bis heute anhält. Vom 31.10.2016 bis 31.10.2017 wird weltweit mit unterschiedlichsten Veranstaltungen das 500-jährige Gedenken an die Reformation begangen. Weitere Infos zum Reformationsjubiläum in der Westfälischen Landeskirche unter www.einfach-frei-2017.de, in Deutschland unter www.luther2017.de

Partnerschaft HKI - Patenschaft Kinderheim ZARFAT
 
 

Weitere Informationen:
Pfarrer Detlef Belter
Hubertstr. 9, 59199 Bönen
Tel. (0 23 83) 88 85
dbelternoSpam@kirchenkreis-hamm.de

>>Besuch der Delegation in Hamm vom 25. April bis 10. Mai 2016

 

 

Gelebte Partnerschaft

Seit 1978 besteht die Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Kirchenkreis Hamm und der evangelischen Partnerkirche Huria Kristen Indonesia (HKI) in Indonesien. In den bald 40 Jahren ihres Bestehens sind daraus viele Verbindungen zwischen Deutschland und Indonesien gewachsen. 

Glaube verbindet
Die Partnerschaft verbindet die Christinnen und Christen in Inonesien und im Kirchenkreis durch den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus. Sie lernen voneinander, sie übernehmen Verantwortung füreinander, sie halten Fürbitte und helfen auch materiell, wo es nötig ist. Gegenseitige Besuche haben viele persönliche Begegnungen möglich gemacht. Sie sind wichtig, um sich besser kennen zu lernen und die Partnerschaft zu vertiefen.

Austausch von Informationen
Der Austausch von Informationen aus beiden Kirchen ist selbstverständlich geworden. Regelmäßige Berichte zeigen, wofür die in Deutschland gesammelten Spenden eingesetzt werden. Einmal im Jahr wird in Deutschland und Indonesien der Partnerschaftssonntag gefeiert. Gleiche liturgische Texte machen in den Gottesdiensten die Verbundenheit durch den Glauben erfahrbar.

 

Kinderheim Zarfat

Der Evangelische Kirchenkreis Hamm hat Anfang der 1980er Jahre neue Gebäude für das Kinder- und Waisenhaus Zarfat gebaut und seit 1997 die Patenschaft für die rund 45 Kinder übernommen, die dort leben. Einzelpersonen, Familien und Gemeindegruppen gehören zum Kreis der Paten. Jeden Monat spenden sie 30 Euro: So viel braucht ein Kind in Zarfat zum Leben.

Die Kinder werden beköstigt, bekommen die notwendige Kleidung und gehen zur Schule. Zusätzlich müssen die Gebäude unterhalten werden. Eine neue, bessere Wasserversorgung wird installiert, und in den nächsten Jahren soll das Kinder- und Wasienhaus erweitert werden. Regelmäßige Patentreffen informieren über die Verwendung der Spendenmittel.

Die Huria Kristen Indonesia (HKI)
Zur evangelischen Partnerkirche HKI gehören 320.000 Christinnen und Christen - mit wachsender Tendenz! Die fast 700 Gemeinden der HKI sind inzwischen über die ganze Insel Sumatra verteilt. Auch in der Hauptstadt Indonesiens, Jakarta, haben sich Gemeinden gebildet. Etwa 110 Pastorinnen und Pastoren sind für die seelsorgerliche Betreuung der Gemeinden zuständig. Da sie alle mehre Gemeinden betreuen, müssen sie oft große Entfernungen zurück legen. Mit Spenden aus dem Kirchenkreis Hamm werden auch Motorräder finanziert - damit die Pfarrerinnen und Pfarrer mobil sind.

Halten Sie die Verbindung!
Für die HKI-Partnerschaft steht im Haushalt des Kirchenkreises Hamm jedes Jahr ein Sockelbetrag fest. Zusätzlich werden Spenden benötigt. Sie können durch Ihre Spende helfen, die Verbindungen zu den indonesischen Christen zu halten:
Durch eine einmalige Spende,
durch Erlöse von Ihrem Gemeindefest,
durch einen Geschenkspende aus Anlass Ihres Geburtstages oder Jubiläums,
durch einen Patenschaft für das Zarfat-Kinderheim.

Spendenkonto:
Kirchenkreis Hamm
Sparkasse Hamm
BIC WELADED1 HAM
IBAN DE27 4105 0095 0000 0322 76
Stichwort: HKI
Spendenquittungen werden zugesandt.

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen - ACK
 
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Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften in Hamm wurde 1980 als lokale ACK gegründet.

Laut Satzung gehört es zu ihren Aufgaben, die ökumenischen Beziehungen sowie die ökumenische Arbeit unter ihren Mitgliedern und darüber hinaus zu fördern. Sie unterstützt die Bemühungen, die dem Verstehen anderer Religionen und Weltanschauungen dienen.

Nach 35 Jahren ruht vorläufig die Arbeit des Arbeitskreises Christlicher Kirchen (ACK) in Hamm. Der geschäftsführende Ausschuss hat im Herbst 2015 verabredet, weiter in Kontakt zu bleiben, um bei ökumenischen Anfragen auf Stadtebene sofort präsent zu sein. Inzwischen bestehen in den einzelnen Stadtteilen aber gute ökumenische Beziehungen, die anscheinend stadtweite Aktivitäten überflüssig erscheinen lassen.

Schon im Jahr 1975 hatte sich ein ökumenischer Arbeitskreis gebildet, der sich mit einigen Beiträgen am 750-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 1976 beteiligte. 1978 lud dann Pfarrerin Dorothea Richter zu mehreren Gesprächen in ihrer Wohnung ein. An diesen ?Gründungsgesprächen? war auch der CVJM beteiligt, der aber keine Kirche ist und so auch der ACK nicht beitreten konnte. Der 13. August 1980 wurde dann das Gründungsdatum der ACK Hamm. Die Satzung wurde unterschrieben von den Dechanten Booms und Hafer für die katholischen Bistümer, Superintendent Draheim für die evangelische Kirche und Pastor Bruckart für die evangelische-methodistische Kirche. Für einige Zeit hatten die syrisch-orthodoxe Kirche und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Gaststatus.

Seit 1980 gab es jährliche Gottesdienste in der Zeit um Pfingsten, es gab zahlreiche offene Veranstaltungen, unter anderem mit dem ehemaligen Präses der evangelischen Kirche von Westfalen Thimme (Bielefeld) und Bischof Lettmann (Münster). 1988 war eine russisch-orthodoxe Delegation zu Gast. Höhepunkte waren die zwei Stadtkirchentage 1995 und 2000. Weit über die Stadtgrenzen hinaus wurde 1997 ein Brief der ACK Hamm an Bundeskanzler Kohl bekannt. Grund war der immer mehr aufgeweichte Sonntagsschutz. Aus dem Kanzleramt gab es damals eine ausführliche Antwort.

Jelsk - Patenschaft
 
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Weitere Informationen:
Pfarrer Edgar L. Born, Dr.-Loeb-Caldenhof-Str. 5, 59069 Hamm
Telefon (0 23 81) 95 35 72

infohamnoSpam@kirchenkreis-hamm.de

Patenschaft baut Brücken

Seit 1992 verbindet den Evangelischen Kirchenkreis Hamm eine Patenschaft mit dem Sonderschul-Internat "schkola internat" in Jelsk (Weißrussland). Das Motto dazu lautet "Patenschaft baut Brücken". So sind durch gegenseitige Besuche viele persönliche Kontakte entstanden. Konzerte und eine Kunstausstellung haben den Menschen im Kirchenkreis Hamm Weißrussland näher gebracht. Transporte mit mehreren Tonnen Hilfsgütern und mehrwöchige Erholungsaufenthalte von Kindern aus Jelsk haben dringend benötigte Hilfe geleistet.

schkola internat
Nur 70 Kilometer Luftlinie von Tschernobyl entfernt liegt um Süden Weißrussland die Stadt Jelsk. Hier, in der Nähe der Grenze zur Ukraine, ist das Sonderschul-Internet "schkola internat".  Zirka 150 Mädchen und Jungen mit unterschiedlichen sozialen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen leben dort. Sie kommen aus sozial schwachen Familien, sind lernbehindert oder zum Teil geistig behindert.

Tschernobyl-Folgen
Ihnen allen ist gemeinsam, dass ihre Gesundheit durch die Folgen der radioaktiven Verstrahlung nach dem Reaktor-Unglück in Tschernobyl 1986 gefährdet ist. Viele Kinder und Jugendliche leiden unter einer Schwächung des Immunsystems. Sie haben häufiger und länger Atemwegserkrankungen als ihre deutschen Altersgenossen, leiden unter Kopfschmerzen und plötzlich auftretendem Nasenbluten. Veränderungen des Blutbildes und eine enorme Zunahme von Schilddrüsenkrebs sind bei allen Kindern in der Region Jelsk festzustellen. Denn dieses Gebiet hatte nach der Tschernobyl-Katastrophe mit die höchste radioaktive Verstrahlung zu verzeichnen. Noch immer lagern sich über den Ernährungskreislauf mehr und mehr radioaktive Stoffe im Organismus ab, die eine schleichende und langfristige Gefahr für die Gesundheit der gesamten weißrussischen Bevölkerung sind.

Gemeinsam helfen!
Vier Hilfstransporte mit Lebensmitteln, Kleidung, Medikamenten und Schulbedarf sind seit 1992 auf die 2.000 Kilometer lange Reise nach Jelsk gegangen. Fünfmal sind Gruppen mit bis zu 45 Kindern aus Jelsk im Kirchenkreis Hamm zu Besuch gewesen. In den Häusern des Diakonischen Werkes Hamm auf Spiekeroog, in Willingen-Usseln und bei Gastfamilien im Kirchenkreis verbrachten sie mehrere Erholungswochen. Allein in den ersten zehn Jahren der Patenschaft wurden von 1992 bis 2002 Spenden von mehr als 150.000 Euro gesammelt.

Auch in Zukunft soll es Hilfsgütertransporte nach Jelsk und Erholungsferien für Kinder aus Jelsk in Deutschland geben. Sie können durch Ihre Spende mithelfen, Brücken zu bauen zwischen dem Kirchenkreis Hamm und Jelsk in Weißrussland:
Durch eine einmalige Spende,
durch einen Dauerauftrag,
durch Geschenk-Spenden aus Anlass Ihres Geburtstages oder Jubiläums.

Spendenkonto
Kirchenkreis Hamm
Sparkasse Hamm
BIC WELADED1 HAM
IBAN DE27 4105 0095 0000 0322 76
Stichwort: Patenschaft Jelsk
Spendenquittungen werden zugesandt.

Wieder­eintritts­stelle
 

Bitte besuchen Sie unsere Wiedereintrittsstelle im Bereich "Service".

Zur Aufnahme in die Evangelische Kirche können Sie sich auch an Ihre Gemeindepfarrerin oder Ihren Gemeindepfarrer wenden. Wer das ist, finden sie mit unser Gemeinde-Suchmaschine.

Woche der Brüderlichkeit - Begegnungen mit dem Judentum
 
 

Arbeitskreis Woche der Brüderlichkeit
Pfarrer Carsten Dietrich, Lohauserholzstr. 18, 59067 Hamm
Telefon (0 23 81) 44 05 32
Carsten.DietrichnoSpam@kirchenkreis-hamm.de

Woche der Brüderlichkeit

Begegnungen mit dem Judentum in Hamm
Die "Woche der Brüderlichkeit" zum christlich-jüdischen Dialog findet in vielen Städten Deutschlands statt. In Hamm war die erste Woche der Brüderlichkeit 1985. Seitdem setzt sich der Arbeitskreis "Woche der Brüderlichkeit" (Dekanate Hellweg und Hamm-Nord, Kirchenkreis Hamm, Stadt Hamm) in Hamm für ein vertieftes Verständnis des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart sowie für die Förderung des christlich-jüdischen Dialoges ein.

Logo drückt Verbundenheit und Eigenständigkeit der beiden Religionen aus
Das Logo, von der Hammer Künstlerin Ina Jenzelewski entworfen, drückt sowohl das Erwachsen des Christentums (Fisch) aus der Wurzel des Judentums (Menorah) als auch die Verbindung beider Religionen bei gleichzeitiger Eigenständigkeit aus. Der angedeutete Regenbogen als Zeichen für Gottes (Bundes-)Treue verweist auf eine Juden wie Christen gemeinsame Verheißung und Hoffnung.

 

>>hier finden Sie das aktuelle Programm der Woche der Brüderlichkeit 2017

 

Kirchenbüro
Evangelischer Kirchenkreis Hamm
Kirchenbüro
Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Telefon (0 23 81) 142-142
Telefax (0 23 81) 142-100

infohamnoSpam@kirchenkreis-hamm.de
Superintendent
Frank Millrath
Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Sekretariat
Silke Störmer
Telefon (0 23 81) 142-127
Telefax (0 23 81) 142-187

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