Ökumenisches Festkonzert zum 500. Reformationsjubiläum
 

Das nächste große Chor- und Orchesterkonzert gestalten die katholischen Chorgemeinschaft Papst Johannes Hamm-Heessen und die Pauluskantorei Hamm gemeinsam am Samstag, den 24.06.2017, um 19 Uhr in der Pauluskirche Hamm. Unter Leitung der beiden Kirchenmusiker Michael Seibel und Heiko Ittig werden große Werke Felix Mendelssohn Bartholdys erklingen: die Reformationssinfonie Nr. 5 d-moll op. 107 und Psalm 42 "Wie der Hirsch schreit" op. 42. Neben den Chören spielt das erweiterte Paulusensemble Hamm und eine große Riege von Gesangssolisten. Konzertkarten sind im Vorverkauf erhältlich im Goldstübchen Erdmann, Werler Straße 34, 59065 Hamm, Tel.: 0 23 81 / 5 19 16, oder im Kath. Pfarrbüro Papst Johannes Heessen, Heessener Dorfstraße 21,  59073 Hamm.

Weitere Ausführende sind:
Manja Stephan - Sopran
Nils Giebelhausen - Tenor
Klaus-Martin Zeuch - Tenor
Peter Lutz - Bariton
Carsten Dorn - Bass

Chorgemeinschaft Papst Johannes Hamm-Heessen
Pauluskantorei Hamm
das erweiterte Paulusensemble Hamm

Leitung: Kantor Michael Seibel, Kreiskantor Heiko Ittig

Die Ausführenden

Manja Stephan
ist regelmäßig gefragte Solistin und Ensemblesängerin im Oratorien- und Konzertbereich. Dazu gehört ihre Mitwirkung im Balthasar-Neumann-Chor, Ensemble Weserrenaissance, Vocalconsort Berlin, Kölner Kammerchor und Capella Ansgarii.
Sie arbeitete mit Thomas Hengelbrock, Reinhard Göbel, Wolfgang Helbich, Peter Neumann und Manfred Cordes.
Ihr Gesangsstudium mit dem Schwerpunkt Alte Musik absolvierte sie erfolgreich an der Hochschule für Künste Bremen bei Harry van der Kamp, Peter Kooij und Clemens Löschmann. Meisterkurse bei Emma Kirkby, Krisztina Laki, Barbara Schlick, Gerd Türk und Rachel Bersier ergänzen ihre Studien.
Mehrere CD-Produktionen als Solistin mit dem Ensemble Weserrenaissance (cpo), dem Alsfelder Vokalensemble (cpo) und dem Norddeutschen Kammerchor (Dabringhaus und Grimm: Echo Klassik Preis 2015) dokumentieren ihre Arbeit.


Nils Giebelhausen (Tenor)
studierte Gesang bei Ulrike Meyer-Krahmer (Münster), Hanno Blaschke (München), Anna Maria Castiglioni (Mailand) und Wilfried Jochens (Hamburg). Meisterkurse bei Barbara Schlick ergänzten seine Ausbildung.
Bereits als Zwanzigjähriger wurde er Preisträger beim Gesangswettbewerb des Deutschen Tonkünstlerverbandes.
1998 gab er in Rimini sein Operndebüt in A. Draghis Barockoper ?La patienza di Socrate con due mogli? unter Leitung von Alan Curtis. Im Frühjahr 2000 wirkte er dann an der Bayerischen Staatsoper in München in C. Monteverdis ?Orfeo? als Pastore mit. 2004 sang er bei den Tagen alter Musik in Bamberg den ?Blifil? in F.-A. Philidors Oper ?Tom Jones?.
Auch als Oratorientenor ist er in ganz Deutschland zu hören, sein besonderes Interesse gilt dabei Bachs Oratorien und Passionen. Konzertreisen führten ihn bisher nach Italien, Frankreich, Spanien, Dänemark, Belgien, Österreich, Niederlande, Ungarn, Kanada und Japan.
Außerdem singt er auf dem Gebiet der ?Alten Musik? regelmäßig in Ensembles wie dem Balthasar-Neumann-Chor, Trinity Baroque, Musica fiata, Himlische Cantorey, dem Johann-Rosenmüller-Ensemble, Chapelle Rhenane sowie dem Orlando di Lasso-Ensemble und arbeitet mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Frieder Bernius und Peter Neumann zusammen, die ihn zu zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen eingeladen haben.


Klaus-Martin Zeuch (Tenor)
begann seine Gesangsausbildung zunächst bei Frau Edelkötter an der
Musikschule in Hamm begonnen. Seit ihrer Pensionierung setzte er diese mit regelmäßigem Sologesangsunterricht bei Michael Busch vom Sing-Kultur-Haus Musica Viva in Soest fort. Neben reichlicher Chorerfahrung trat er 
gelegentlich solistisch bei diversen Konzerten auf und gestaltete einen Liederabend mit Liedern von Schumann, Schubert, Brahms und Hugo Wolf, begleitet von Babette Freitag. Zuletzt sang er kleinere Solopartien in einem Magnificat aus dem Umkreis von Buxtehude, im Gloria in D von Vivaldi, Messe in G von Schubert, aber auch den Sailor in Pucell's Dido & Aenes.

Peter Lutz (Bass)
geboren in Oberhausen, studierte Mathematik und Schulmusik in Paderborn. Nebenher begann er eine Gesangsausbildung bei  Gisela  Gründler (Kassel)  und konzertierte als Oratoriensänger im Ruhrgebiet und in Ostwestfalen. Ein Meisterkurs bei Jacob Stämpfli (Stuttgart) ergänzte seine Ausbildung. Nach seinem Referendariat  widmete er sich zunächst fast ausschließlich der Arbeit als Gymnasiallehrer. Daneben sang er in kleineren Gesangsensembles und Chören, die er z.T. auch leitete. Seit Beginn der 2000er Jahre setzte er seine Gesangsausbildung bei Detlev Zywietz   fort und nahm auch seine Konzerttätigkeit wieder auf, zunächst bei Chorwerk Ruhr, dem er fast ein Jahrzehnt verbunden blieb,  später aber auch als Solist.  Zu seinem Repertoire gehören neben Werken der Oratorien-Literatur vom Frühbarock bis zur Neuzeit auch zahlreiche Lieder und Opern-Arien, die er auf Lieder-Abenden präsentiert. Er arbeitete mit Ensembles wie Capella Coloniensis, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen oder  den Bochumer Symphonikern und mit namhaften Dirigenten wie Bruno Weil, Frieder Bernius oder Reinhard Goebel  zusammen. Sein Wirkungskreis stellt  hauptsächlich die Metropol-Region Ruhr dar, Konzertreisen führten ihn aber auch in andere Bundesländer oder ins Ausland, z.B. nach Kanada oder Paris.

Carsten Dorn (Bass)
wurde 1969 in Hamm geboren. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er in der damaligen Kinderkantorei der Pauluskirche Hamm bei LKMD Rolf Schönstedt. Sein Geigenspiel erlernte er in der Musikschule Hamm bei Norbert Edelkötter. Ferner erhielt er im Rahmen der Studienvorbereitung Klavierunterricht bei Christa Fuchs und Gesangsunterricht bei Eva-Maria Edelkötter. Seine Gesangsausbildung führte er im Rahmen des Schulmusikstudiums bei Prof. Marie-Louise Gilles an der Musikhochschule in Hannover fort. Er sang in zahlreichen Chören in Hamm auch als Solist und konnte als jahrelanges Mitglied des Landesjugendchores NRW diverse Tourneen nach China, Russland, Schottland, Frankreich, Polen, Holland und Belgien unternehmen. Zudem war er an verschiedenen CD-Produktionen beteiligt.
Seit zehn Jahren ist Carsten Dorn Grundschullehrer in Oer-Erkenschwick und baut dort zurzeit an einer Grundschule die Kinderchorarbeit auf.

Ökumenisches Chorprojekt zu Pfingsten
 

Die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in der Stadt Hamm planen für Pfingstmontag, den 05.06.2017, um 11:15 Uhr einen zentralen Gottesdienst in der ev. Pauluskirche Hamm, Marktplatz 16, 59065 Hamm anlässlich des Reformationsjahres, in dem wir des 500. Jahrestags des Thesenanschlags an der Wittenberger Schlosskirche durch Martin Luther erinnern. Dazu lädt das Kreiskantorat des Ev. Kirchenkreises Hamm zu einem gemeinsamen Chorsingen ein.

Ich habe dazu einige Stücke ausgesucht, die sicherlich vielen Chören im Repertoire geläufig sind. Neben Chören sind auch Einzelsängerinnen und Sänger zur Mitwirkung eingeladen. Eine Verständigungsprobe findet am Tag selbst ab 10 Uhr in der Pauluskirche statt.
Auswahl der gesungenen Stücke:
Nun bitten wir den Heiligen Geist http://www.kirchenkreis-hamm.de/fileadmin/bilder/kirchenmusik/17_06_05/bitten.pdf
Komm, Gott, Schöpfer, Heiliger Geist http://www.kirchenkreis-hamm.de/fileadmin/bilder/kirchenmusik/17_06_05/schoepfer.pdf
Meine Hoffnung und meine Freude http://www.kirchenkreis-hamm.de/fileadmin/bilder/kirchenmusik/17_06_05/hoffnung.pdf
Verleih uns Frieden gnädiglich 1 http://www.kirchenkreis-hamm.de/fileadmin/bilder/kirchenmusik/17_06_05/verleih.pdf
Verleih uns Frieden gnädiglich 2 http://www.kirchenkreis-hamm.de/fileadmin/bilder/kirchenmusik/17_06_05/verleih2.pdf
Du höchstes Licht, ewiger Schein http://www.kirchenkreis-hamm.de/fileadmin/bilder/kirchenmusik/17_06_05/eg441.pdf

Kindermusical "Mensch Martin!"
 

"Du Lukas, du musst mir was drucken!" - schon von Weitem hörte Lukas Kranach, bedeutender Buchdrucker in Wittenberg, die Stimme seines Freundes Martin Luther. Aber dieses Mal waren es keine theologischen Abhandlungen, sondern eine Schrift, die für mächtig Ärger sorgen dürfte. Wie es weiter geht, erfahren Kinder zwischen 8 und 11 Jahren, die Lust haben, beim Kindermusicalprojekt mitzumachen. >Hier  gibt's weitere Infos!

Jugendorchester
 

Im Rahmen der Orchesterarbeit der Musikschule der Ev. Kirchengemeinde Hamm bietet sich Jugendlichen, die am Mitspielen in einem Streichorchester mit auch weiteren Holzblasinterstrumenten interessiert sind, die kostenfrei Mitwirkungsmöglichkeit. Die Proben finden wöchtnlich statt im Lutherzentrum Hamm, Martin-Luther-Straße 27 b. Es gibt zwei Gruppen: eine Anfängergruppe spielt von 17 bis 18 Uhr; die Fortgeschrittenengruppe von 18 bis 19 Uhr. Streicherinnen und Streichern ab Mittelstufe sind eingelanden im Kammerorchester "Paulusensemble" freitags von 19:30 bis 21:30 Uhr am gleichen Ort zusammen zu kommen.

Kindermusicaltag 08.07.2017
 

?Lieber Freund Lucas - du musst mir was drucken!? Und Lucas Cranach druckt dem Martin die 95 Thesen. Das ist nicht der Anfang, aber ab hier kommt Schwung in die Geschichte. Alle wissen, wie die Sache ausgeht. Jedoch nicht, wie sie erzählt wird. Und das kann sich sehen und hören lassen: Ablass-Blues und Thesen-Rap, Bibelübersetzersamba und gregorianischer Gesang. Tolle Lieder und Arrangements mit Ohrwurmpotential. Texte, die den Mönch Martin als Mensch zeigen. Eine Choreografie, die auch den Zuschauern in die Beine geht ? all das sind die Zutaten, die das Musical ?Mönsch Martin!? zu kurzweiligen 75 Minuten werden lassen. Mit einer aufwendigen Musicalproduktion möchten wir so Geschichten der Reformationszeit neu erzählen. > Faltblatt

?Mönsch Martin!?? Schon wieder eine neue Blüte der Rechtschreibereform? - Ganz und gar nicht. Da steckt doch unter der Kutte der ?Bruder Martin?. Einer, der mit seinen Stärken und Schwächen doch ganz menschlich ist. Und was liegt der sächsischen Zunge des Autorenteams um die Kantoren Ulrich Meier, Enrico Langer und Matthias Grummet näher, als die beiden ähnlich klingenden Worte zu dem Ausruf ?Mönsch!? zu verschmelzen?

Mehr als 50 Kinder werden  sich in einem Projekt, das von der Evangelischen Singschule an der Pauluskirche Hamm initiiert wird und unter Kooperation mit weiteren Kinderchören durchgeführt werden wird, die Szenen erarbeitet, die Lieder einstudiert und Tanzschritte geübt. Parallel dazu hat sich eine Band aus Jugendlichen die Musik erarbeitet.

Und dort wird, wie zu all den anderen Vorstellungen auch, die spektakuläre Verbrennung der Bann-Androhungsbulle für Gesprächsstoff sorgen.

Wir singen viele Lieder, tanzen, spielen und haben eine Menge Spaß bei unserem dritten

Kinder-Musical-Tag im Kirchenkreis Hamm am 08.07.2017 in Ahlen

Eure Kantorin Larissa Neufeld, Kreiskantor Heiko Ittig

Ein neues Luther-Lied
 

Das Reformationsjahr 2017 - die evangelische Kirche gedenkt des 500. Jahrs des Thesenanschlags Martin Luthers an der Wittenberger Schlosskirche - wird auch die Kirchenmusik an der Pauluskirche und im Kirchenkreis sich laufend mit Veranstaltungen an diesem herausragenden Jubiläum beteiligen.Nadja Kleinekemper aus der Jugendband EXIT hat ein Lied gedichtet und komponiert, das sie hier gerne zur Verfügung stellt. Vielen Dank, Nadja!

> Noten
> zum Anhören
> zum Anhören  
> Liedtext

4. Kirchen-, Glocken- und Orgelpfad
 

Der 4. Kirchen-, Glocken- und Orgelpfad verbindet am Fronleichnamsdonnerstag, den 15.06.2017, drei Kirchen im Osten der Stadt Hamm und der angrenzenden Dörfer Welver und Dinker zu einer gemeinsamen Beischtigungstour unter dem Leitwort "Die bewahrende Kraft des Luthertums". Frau Dr. Ellen Schwinzer, ehemalige Leiterin des Gustav-Lübke-Museums, der Glockensachverständige Dr. Claus Peter und Kreiskantor Heiko Ittig zeigen, wie die lutherische Konfession vorreformatorischen Kirchenbau und Ausstattungsgegenstände bewahrte und in seinem Glaubensleben integrierte. > mehr

Evangelische Pfarrkirche Hamm-Uentrop

Der älteste Bauteil der Kirche ist ohne Zweifel der schlichte quadratische Westturm, der in das 11. oder 12. Jh. datiert wird. An ihn schloss sich nach Osten eine schmalere romanische Saalkirche aus gleicher Zeit an, deren Dachlinie noch heute an der Ostwand des Turmes zu sehen ist.. Als weitere Rarität birgt dieser Turm eine 1723 gefertigte, schmiedeeiserne Turmuhr, die seit einigen Jahren wieder zu jeder vollen Stunden schlägt. Für die Kunstgeschichte insgesamt bemerkenswert sind die Wandmalereien im inneren des schlichten Kirchenbaus. Gefunden wurde an den Wänden des Chorraumes bei seiner Freilegung ein Apostelzyklus in fragmentarischem Zustand.

Ev. Kirche St. Albanus und Cyriacus Welver

Die vermutlich im 12. Jahrhundert als Eigenkirche der Herren von Welver errichtete Pfarrkirche wurde nach der Gründung des Zisterzienserinnenklosters um 1240 in dieses inkorporiert und diente fortan zugleich als Klosterkirche. In der Reformationszeit versuchte die Stadt Soest, zu deren Territorium Welver gehörte, die lutherische Lehre durchzusetzen, während die Äbtissinnen sich bemühten, die alte Lehre beizubehalten. So waren die Verhältnisse zunächst verworren. Zeitweilig gab es nebeneinander einen katholischen Pfarrer und einen evangelischen Vicekuraten. Ende 1649 wurde die Kirchengemeinde endgültig evangelisch. Gleichzeitig diente die Kirche aber weiterhin den Nonnen des katholisch gebliebenen Klosters als Klosterkirche. Unten im Kirchenschiff fand der evangelische Gottesdienst für die Gemeinde statt und oben auf dem Nonnenchor, einer heute nicht mehr vorhandenen Empore, der katholische Gottesdienst für die Klosterangehörigen. Das Simultaneum endete, als das Kloster 1697?1700 sich eine neue Kirche dicht neben der alten erbaute.

Evangelische Kirche St. Othmar Dinker

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche 1221. Das Gebäude ist ein dreijochiger Saalbau mit eingezogenem zweijochigem Chor. Der Bau des Chores wurde 1514 vollendet. Das romanische Langhaus war baufällig geworden, es wurde durch das Heutige ersetzt. Altaraufbau, Orgel und Kanzel, sowie das hölzerne Taufbecken von 1745 bis 1750 stammen vom Tischlermeister Kartenberg. Aus vorreformatorischer Zeit sind ein Sakramentshäuschen des 12. Jahrhunderts erhalten, außerdem eine Figur des Heiligen Othmar. In das historische Orgelgehäuse von 1758, das mit der Altar- und Kanzelwand eine bauliche Einheit bildet, wurden 1780 durch Orgelbauer Isvording, dann 1928  die alte Orgel des Archigymnasiums Soest ? ebenfalls ein historisches Instrument des 17. Jahrhunderts, sodann eine Orgel der Fa. Hammer von 1978 eingebaut.

Ablauf:

10:30 Uhr Abfahrt von der Haltestelle ?Alter Markt / Synagoge?

11:00 Uhr bis 12:45 Uhr Ev. Pfarrkirche Uentrop

13:15 Uhr bis 14:15 Uhr Mittagessen Marienhospital II

14:30 Uhr bis 16:15 Uhr St. Othmar Dinker

16:30 Uhr bis 18:00 Uhr Ss. Albanus et Cyrikaus Welver

18:30 Uhr Rückkunft an der Haltestelle ?Alter Markt / Synagoge?

Orgel Schnupperkurs
 

Einmal an einer Orgel sitzen und spielen ?

Diesen Wunsch haben sicherlich viele schon einmal verspürt. Mit einem Schnupperkurs bieten wir allen Interessierten die Gelegenheit, ohne weitere Verpflichtung das Instrument kennen und ein wenig spielen zu lernen. Dazu kann in vier Unterrichtsstunden unter Anleitung einer oder eines hauptberuflichen Kirchenmusikerin oder Kirchenmusikers das Instrument nach Herzenslust ausprobiert werden.
Nach dem Kurs kann entschieden werden, ob ein Orgelunterricht fortgesetzt werden soll.
Grundkenntnisse auf dem Klavier oder Keyboard sind dabei keine Voraussetzung. > mehr

Was sind die Kursinhalte?
Wir gehen ganz individuell von Ihren Erfahrungen aus. Sollte jemand noch kein Tasteninstrument gespielt haben, vermitteln wir Ihnen Basiswissen. Diejenigen, die schon ein wenig Klavier oder Keyboard spielen können, führen wir an Liedbegleitung, Improvisation und leichte Orgelliteratur heran.

Wie komme ich an eine Orgellehrerin oder einen Orgellehrer?
Gerne vermitteln wir Ihnen mit dem angehängten Anmeldeabschnitt Ihre Lehrerin oder Ihren Lehrer in Wohnortnähe. Vielleicht haben Sie auch schon Kontakt zu einem der hauptberuflichen Kirchenmusikerinnen oder ?musiker? Nennen Sie uns dann gerne Ihre Wünsche!

Wie hoch sind die Kosten?
Der vierwöchige Kurs kostet einmalig 53,-- ?. Wenn Sie in den regelmäßigen Unterricht wechseln möchten, kostet er monatlich 59,-- ? oder 53,-- ?; dieses, wenn Sie Schüler, Student, Auszubildender, Bundesfreiwiligendienstleistender oder SGBII-Empfänger sind.

Blockflötenseminartag 11.11.2017
 

Sie lieben Musik, sie spielen gerne Blockflöte und nicht nur Sopranblockflöte, dann freuen Sie sich auf einen ganzen Tag Ensemblespielen in entspannter Atmosphäre.
Wir laden fortgeschrittene SpielerInnen ab 16 Jahren und  SpielkreisleiterInnen herzlich ein, die das gesamte Blockflötenquartett beherrschen (Ausnahmen sind nach Rücksprache möglich). Großbässe und Subbässe sind besonders willkommen.
Am Vormittag sowie nachmittags werden Musikstücke in einer Gruppenarbeit und im Plenum erarbeitet. Je nach Besetzung werden auch mehrstimmige Sätze oder  Musikstücke als Doppelchor im Plenum  gespielt.

Termin: Samstag, 11.11.2017, 09:30  ?  ca. 18:00 Uhr
Veranstalter: Ev. Kirchenkreis Hamm, c/o Kreiskantor Heiko Ittig, Martin-Luther-Straße 27 b, 59065 Hamm, Fon 0 23 81 / 9 73 53 31
Veranstaltungsort: Lutherzentrum Hamm, 59065 Hamm, Martin-Luther-Straße 27b (Zufahrt über Nassauer Straße), 59065 Hamm-Innenstadt
Leitung: Elke Zerbe (Hamm); Anna Irene Schmidt (Steinhagen)
Angebote: Ensemblespiel in kleinen Gruppen und im Plenum, Doppelchöriges Musizieren unter qualifizierter Leitung
Bitte mitbringen: Instrumente, Notenständer
Kosten: Infos bei Elke Zerbe
Die  A N M E L D U N G  zum  Seminartag für Blockflöten bitte bis zum 05.11.2017 senden an: Elke Zerbe, Eichenstraße 39, 59071 Hamm, 0 23 81 / 8 55 26
> Anmeldefaltblatt herunterladen

Singschule
 

Singschule an der Pauluskirche
Singen ist eine ganz natürliche Lebensäußerung. Das zeigen uns kleine Kinder, die ihr eigenes Spielen selbstverständlich mit Singen begleiten. Stimmbildung und der Umgang mit der Stimme bilden ne-ben dem Chorsingen und einer musiktheoretischen Ausbildung in Proben und Auftritten den Grundstein der musikalischen Arbeit. Die Kinder erwerben die Grundfertigkeiten des Singens, sie lernen, wie sie gesund und professionell mit ihrer Stimme umgehen. Da Kinder und Jugendliche in dem Alter erstaunlich schnell lernen, bewirkt diese Stimmbildung für jedes einzelne Kind und damit auch für den Jungenchor eine enorme Qualitätsverbesserung und einen Motivationsschub. Sie erlernen über die relative Solmisation die Notenschrift auf ihr Singen anzuwenden und bekommen weitere Fertigkeiten vermittelt.Die Singschule bietet ab der 2 Schulklasse getrennte Gruppen für Mädchen und Jungen. Es ist für beide Gruppen von Vorteil! Die Stimmfarbe der beiden Gruppen ist unterschiedlich. Jungen singen spätestens ab dem A-Chor mit Männerstimmen zusammen und merken dadurch, dass Singen kein Kinderkram ist!
Es werden nach und nach folgende aufeinander aufbauende Gruppen entstehen:

Für Mädchen und Jungen:
Kurrende (Vorschulalter bis einschl. 1. Klasse) montags 15:00 -16:00 Uhr und donnerstags 16:00 - 17:00 Uhr
Zimbalistengruppe (2. Schuljahr & Quereinsteiger) montags 16:15 - 17:15 Uhr
Mächenkantorei B-Chor (3. - ca. 6. Schuljahr)
Mädchenkantorei A-Chor (ab 4., 5. oder 6. Schuljahr*)
Ensemble-Singen (oder Solistenprobe)


- je nach Entwicklung und Fortschritten des Kindes
Alle Proben finden statt im Lutherzentrum Hamm, Martin-Luther-Straße 27 b, 59065 Hamm.

Wenn Ihr Kind gerne in der Singschule mitsingen möchte, kann es einfach eine oder mehrere Chorproben besuchen und ausprobieren, ob Singen in einer unserer Gruppen Freude macht.Wichtig ist, dass Sie oder eine direkte Bezugsperson das Kind zu den ersten Proben der Wichtelchores begleiten: Ihr Kind bekommt keine Angst wegen der neuen, noch un-bekannten Umgebung und Sie bekommen einen Eindruck von der Singschularbeit. Wenn Ihr Kind dann entschieden hat, dass es mitsingen möchte und sich in der Gruppe wohl fühlt, können Sie Ihr Kind anmelden. Der Beitrag zu den Gruppen der Singschule beträgt 15,-- Euro im Monat. Dieser Beitrag dient unter anderem zur Sicherung der Stimmbildung. In den Proben der Kurrende (ein Jahr vor Schuleintritt bis einschließlich 1. Schuljahr) wird vom spielerischen Umgang mit der Stimme ausgegangen. Die Leichtigkeit und strahlende Höhe der Kinderstimme werden gefördert und weiterentwickelt. Die Kinder lernen vielerlei Lieder kennen, schulen ihr Gehör und lernen, sich positiv in eine Gruppe einzubringen.Wir singen u.a. Lieder zur Jahreszeit, Kanons, geistliche Lieder und Tanzlieder, meist mit Klavierbegleitung. Alle Kinder sind von Anfang an bei den Aufführungen mit dabei.In der an die Wichtelchor anschließende Zimbalistengruppe (2. Klasse & Quereinsteiger) werden die Vorbedingungen geschaffen für die Teilnahme an den weiterführenden Kantoreigruppen. Diese werden getrennt für Mädchen und Jungen geführt:Stimmbildung, das Singen von Kanons und Liedern, das Spielen des schön klingenden und leicht zu spielenden Saiteninstruments Zimbal und das Singen nach Noten ste-hen hier auf dem Programm. Man könnte sagen: es ist die Ausbildungsklasse. Die Zimbalistengruppe findet kursweise (parallel zum Schuljahr) statt.
In dem B-Chorgruppen für Mädchen und Jungen wird die Stimmbildung in der Gruppe durch Kleingruppenunterricht intensiv weitergeführt: Die Kinder und Jugendliche erwer-ben die Grundfertigkeiten des Singens, sie lernen, wie sie gesund und professionell mit ihrer Stimme umgehen.Die Mitglieder der Mädchenkantorei (B- und A-Chor) und des Jungenchores (B- und A-Chor) werden stimmlich ein-zeln von unseren beiden Stimmbildnerinnen betreut und lernen so etwas fürs Leben.

Besonderheiten der Arbeit mit Jungen
Alle Jungen singen Sopran (Kinderstimmen sind von Natur hoch und klingen in dieser Lage am intensivsten und natürlichsten!), die Männerstimmen übernehmen Alt, Tenor und Bass. Da es in England viel attraktive Musik für diese Besetzung gibt, werde ich u.a. aus diesem reichen Fundus schöpfen. Jungen identifizieren sich ganz anders mit dem Singen, wenn sie mit jungen und erwachsenen Männern zusammen singen als wenn sie in einer gemischten Gruppe singen. Darüber hinaus haben Jungen, die in den Stimmbruch kommen, eine Perspektive bald weiter singen zu können. Jungen, die in den Stimmbruch kommen, haben bei uns eine Perspektive bald weiter singen zu können, denn die zupackende Männergruppe greift junge, mit ihrer neuen Stimmlage noch nicht so vertrauten Sänger sofort unter die Arme, damit diese bald selbstständig mitsingen können.
Die Männerstimmen singen mit den Jungenstimmen zusammen mehrstimmige, in der Regel vierstimmige Stücke. Die Altstimme wird zurzeit noch von Frauenstimmen übernommen.

Leitung: Kreiskantor Heiko Ittig (Orgel) - studierte an der Hochschule für Kirchenmusik Herford. Im Kirchenkreis Hamm ist er u.a. für die Aus-, Fort- und Weiterbildung nebenberuflicher Kirchenmusikerinnen und -musiker zuständig.

> Anmeldefaltblatt herunterladen

Regelmäßige kirchenmusikalische Gestaltung der Pauluskirchen-Gottesdienste in Hamm
 

In einem Projekt wird die Evangelische Kirchengemeinde Hamm die Sonntagsgottesdienste der Pauluskirche regelmäßig und verlässlich musikalisch gestalten. Neben Kantor Heiko Ittig und Posaunenchorleiter Reinhard Bersch beteiligen sich hier vor allem die musikalischen Gruppen an der Pauluskirche: Pauluskantorei, Pop- und Gospelchor, CVJM Posaunenchor, Paulusensemble und die Musikschule der Kirchengemeinde.
Kirchenmusik entstammt dem Gottesdienst und gehört in den Gottesdienst. Sie verbindet Religion und Öffentlichkeit. Kirchenmusik bildet einen Grundbestandteil des evangelischen Gottesdienstes. Sie ist christlicher Glaube in Tönen und beteiligt auch in den Chören Aktive an der Gestaltung und macht damit Gottesdienst zu einer Feier der Gemeinde.
Seitdem der Reformator Martin Luther alles Gewicht auf die Verkündigung des Gottesworts gelegt hatte, verstanden sich lutherische Kirchenmusiker als Prediger. Wortausdeutung war das letzte Ziel ihrer Musik. Das gilt auch und in überragender Weise von Johann Sebastian Bach. Zu den Gipfelpunkten dieses Bemühens gehören die Evangelientexte im Weihnachtsoratorium und in den Passionen, die heute oftmals in konzertanten Aufführungen erleben.
Bachs überlieferte Briefe und Äußerungen, seine hinterlassenen Bücher, vor allem aber sein Werk bezeugen seine tiefe Verwurzelung in Bibel und lutherischem Katechismus und seinen kirchlich und liturgisch akzentuierten Glauben. Im Vorwort seiner Unterweisung im Generalbassspiel schreibt er: "Und soll ... aller Musik ... Finis und Endursache anders nicht als nur zu Gottes Ehre und Rekreation des Gemüts sein. Wo dieses nicht in Acht genommen wird, da ist's keine eigentliche Musik, sondern ein teuflisches Geplärr und Geleier."
Neben der von Gott zum Menschen absteigenden Perspektive in der Verkündigung stand Bachs Musizieren zugleich unter dem vom Menschen zu Gott aufsteigenden Symbol des Lobopfers.
Sich dieser Wirkung einer aktiven Kirchenmusik bewusst, haben sich die Verantwortlichen nun zu einer regelmäßigen Mitwirkung von Gruppen und Solisten in den Gottesdiensten entschieden:

Kirchenbüro
Evangelischer Kirchenkreis Hamm
Kirchenbüro
Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Telefon (0 23 81) 142-142
Telefax (0 23 81) 142-100

infohamnoSpam@kirchenkreis-hamm.de
Superintendent
Frank Millrath
Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Sekretariat
Silke Störmer
Telefon (0 23 81) 142-127
Telefax (0 23 81) 142-187

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