18-09-20 |  13:41
Konkrete Hilfe für die indonesische HKI-Kirche

Mit dem Verkauf von handgenähten Masken und Taschen aus Indonesien unterstützen die Gemeinden im Kirchenkreis Hamm die indonesischen Partnergemeinden der HKI-Kirche. Die von Mitlgiedern der HKI genähten Masken und Taschen - im Bild Pfarrerin Dorothea Helling aus Ahlen beim Auspacken der ersten Lieferung - werden gegen eine Spende abgegeben. Der Erlös geht an die Corona-Hilfe der HKI.


"Es ist nicht zu leugnen, dass Covid-19 der Menschheit auf dieser Welt trauriges und schmerzhaftes Leid gebracht hat, aber die Kraft Gottes hat es uns ermöglicht, bis jetzt zu leben." So beginnt der Ephorus der indonesischen Partnerkirche, Reverend Manjalo Hutabarat, sein Grußwort an die Gemeinden im Kirchenkreis Hamm. Zum 42. Mal findet am Sonntag, 20. September, hier der Partnerschaftssonntag mit der evangelischen Partnerkirche Huria Kristen Indonesia (HKI) statt. In diesem Jahr gestaltet die HKI den Gottesdienst mit Grüßen und Predigt aus Indonesien, die ganz im Zeichen der Covid-19-Pandemie stehen.

Die Menschen in dem Inselstaat leiden stark unter den Folgen der Pandemie. Es fehlt am Nötigsten, an Lebensmitteln, medizinischer Ausrüstung, an Hygieneartikeln für den täglichen Gebrauch. "Naturkatastrophen sind keine Bestrafung von Gott", erinnert Bischof Hutabarat, "sondern normale Ereignisse in der Existenz der Natur". Und er spricht der Gemeinde in seiner Predigt Mut zu: "Dieser barmherzige Gott leidet und weint mit uns inmitten der humanitären Krise."

Pfarrer Detlef Belter und Pfarrerin Dorothea Helling vom Partnerschaftsausschuss wissen um die Existenzangst der Menschen in Indonesien und suchen Wege, von Hamm aus zu helfen. "Christliche Partnerschaft bedeutet, gerade in der Krise füreinander einzustehen", sagt Pfarrer Belter. Und dem Glauben folgen Taten. "Die HKI bildet Frauen zu Näherinnen aus, um die finanzielle Existenz zu sichern", erzählt Pfarrerin Helling. "So kam es zu der Idee, Masken und Taschen direkt aus Indonesien zu bestellen und diese für eine Spende hier abzugeben. Wer eine solche Maske oder Tasche kauft, hilft direkt den Menschen beim Überleben."

Am Partnerschaftssonntag werden die indonesischen Masken und Taschen in den Kirchengemeinden in Hamm zum ersten Mal angeboten. Danach sind sie in den Gemeindebüros erhältlich. Die Initiatoren freuen sich über die gelungenen Produkte. "Gerade die Masken sind etwas Besonderes", sagt Pfarrerin Helling, "Nicht nur weil sie aus Indonesien stammen. Sie bieten Schutz vor Corona und Überlebenshilfe zugleich." Und auch Pfarrer Belter ist froh: "Wir geben unseren Partnern die Möglichkeit, sich selbst zu helfen. Zudem sind die Taschen eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk. Sie sind aus dem Stoff eines Ulos genäht. Das ist ein gewebtes Tuch, das Ehrengästen in einer Art rituellem Tanz umgehängt wird. Damit ist der Wunsch verbunden, Wohlergehen und Segen mögen die Beschenkten immer umgeben."

Die HKI ist die Kirche der Armen, aber Christsein wird als Geschenk erfahren, weil der Glaube erzählt: es gibt mehr als den täglichen Kampf ums Überleben. In seiner Predigt dankt Bischof Hutabarat für die geschwisterliche Unterstützung aus Deutschland. Die Christinnen und Christen in Hamm und Indonesien ruft er auf: "Lebe im Glauben und in der Hoffnung, damit wir rational und weise handeln können, um Gottes endlose rettende Liebe inmitten dieser globalen Krise zu teilen."   

Der Erlös geht direkt an die Partnerkirche in Indonesien. Auskunft und Bestellung bei Pfarrerin Dorothea Helling: 02382/2218 oder dorothea.helling@kirchenkreis-hamm.de.

Spendenkonto
Ev. Kirchenkreis Hamm, Kreiskirchenkasse
KD Bank Dortmund / IBAN: DE67 3506 0190 2007 7200 28
Verwendungszweck: 35100 / 27710382 HKI Corona


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