29-10-20 |  13:03
Gottesdienst mit „Luthers Erben“ am 31.10.20

Thema nimmt Bezug auf Corona und die aktuelle Situation: „Trotzdem! Luthers Erben & die Hoffnung“.


Trotz der Einschränkungen durch die aktuelle Corona-Situation findet am Reformationstag, Samstag 31. Oktober 2020, um 18.30 Uhr in der Pauluskirche Hamm (Marktplatz) wieder ein Gottesdienst mit „Luthers Erben“ statt. Die Pfarrer Edgar L. Born und Dr. Tilman Walther-Sollich treten diesmal in einen streitbaren Dialog über den richtigen Umgang mit der Corona-Pandemie. „Trotzdem! Luthers Erben & die Hoffnung“ ist das Thema des Gottesdienstes. „Vor dem Hintergrund der steigenden Infektionszahlen und der erneut notwendigen massiven Beschränkungen des öffentlichen Lebens wollen wir ein Gegengewicht gegen die Resignation setzen“, laden die beiden Theologen dazu herzlich ein. „Als Christen haben wir gute Gründe, uns trotz aller berechtigten Sorge um die Zukunft dieser Situation mit Hoffnung und sogar Lebensfreude zu stellen.“

Stichwort „Luthers Erben“: streitbarer Dialog über Glaube und Kirche
Die Luthers Erben-Gottesdienste am Reformationstag sind bekannt für den manchmal augenzwinkernden Streit zwischen Luther und seinen heutigen Erbinnen und Erben über Glaube und Kirche. Dabei schlüpft Pfarrer Edgar L. Born, der in Hamm lebt und Aussiedlerbeauftragter der Westfälischen Landeskirche sowie Referent für Integration ist, in die Rolle des Martin Luther. Dr. Tilman Walther-Sollich, Pfarrer für Öffentlichkeitsarbeit und gesellschaftliche Verantwortung des Kirchenkreises Hamm, fühlt „dem alten Luther“ aus heutiger Sicht auf den Zahn und leitet daraus manchmal überraschende Einsichten ab. Der Gottesdienst wird musikalisch von einem kleinen Bläserensemble unter der Leitung von Georg Turwitt und Kantor Heiko Ittig (Orgel) gestaltet.

Der Gottesdienst findet unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln statt. Es können bis zu 50 Teilnehmende eingelassen werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Es besteht Maskenpflicht.

Stichwort „Reformationstag“: Feiertag in der Evangelischen Kirche
Martin Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 an der Schlosskirche in Wittenberg gilt als Ausgangspunkt der Reformation. Der Mönch Luther beabsichtigte mit seinen Thesen eine Reformation der römisch-katholischen Kirche. Er wandte sich insbesondere gegen das damalige Ablasswesen. Daraus entwickelte sich die bis heute bestehende Spaltung in evangelische und katholische Kirchen. Der Reformationstag ist in der Evangelischen Kirche ein besonderer Feiertag, der mit zahlreichen Gottesdiensten begangen wird. Einmalig war der 31. Oktober 2017 aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums deutschlandweit als gesetzlicher Feiertag begangen worden. In einigen Bundesländern, nicht jedoch in NRW, ist der 31.10. auch weiterhin ein gesetzlicher Feiertag.


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