18-09-20 |  07:12
Sanierung und Umbau erfolgreich abgeschlossen

„Ein Haus der Kirche darf keine dunkle Bude sein!“, sagte Superintendentin Kerstin Goldbeck am Mittwoch, 16. September, in ihrer Andacht anlässlich der Einweihung des Neubaus am Kreiskirchenamt Hamm.


 „Wir verkündigen auch mit unseren Gebäuden. Und es ist schön, wenn das neusanierte Kreiskirchenamt etwas von dem Licht erzählt, an das wir glauben.“ Und das Gebäude der kreiskirchlichen Verwaltung könne viel erzählen, so die Superintendentin: „Es ist ein helles, freundliches Haus, mit vielen bodentiefen Fenstern – einladend und voller Transparenz. Es ist behindertengerecht und wurde energetisch saniert und technisch nachgerüstet.“ Somit erinnere das evangelische Kreiskirchenamt auch daran, schonend und umsichtig mit vorhandenen Ressourcen umzugehen.

Mehr als zweieinhalb Jahre hat es gedauert von der Entscheidung bis zur Einweihung des Neubaus. Im Februar 2018 beschloss das leitende Gremium des  Kirchenkreises (KSV) die energetische Sanierung des 1969 eingeweihten Verwaltungsgebäudes an der Martin-Luther-Straße. Im Sommer 2018 begannen
zunächst die Arbeiten am Altbau, der praktisch kernsaniert wurde. Der erste Spatenstich für den neuen Erweiterungsbau erfolgte im August 2019, nachdem das zweigeschossige ehemalige Pfarrhaus abgerissen worden war. Das Richtfest war dann am 10. März 2020. Nun konnte die Einweihung mit Andacht und einem kleinen Umtrunk in der anliegenden Jugendkirche im internen Kreis der Mitarbeitenden gefeiert werden.

„Die Bauarbeiten sind bis auf einige Restarbeiten abgeschlossen, der Umzug ist weitestgehend vollzogen“, freute sich Verwaltungsleiter Friedrich Disselhoff. Und er war sichtlich zufrieden: „Wir gehen davon aus, dass alles im geplanten Kostenrahmen von 3,2 Mio. Euro geblieben ist.“ Sein Dank galt den Architekten Susann Nowack und Volker Pahmeyer sowie dem Projektleiter Bernd Renneke.
Besonders dankte Disselhoff auch den Mitarbeitenden des Kreiskirchenamtes, die während der langen Umbauphase mehrere Umzüge meisterten, Lärm und Dreck ertrugen und dabei weitergearbeitet haben.

65 Mitarbeitende aus Verwaltung und den Fachbereichen wie unter anderem Seelsorge, Schulreferat und Mediothek, Jugendreferat, Tageseinrichtungen für Kinder, Friedhofsabteilung oder Wiedereintrittsstelle haben ihre Büros nun wieder in der Martin-Luther-Straße 27b mitten in Hamm. „Unser Haus steht mitten in der Stadt, wo Menschen ihre Alltagswege gehen“, so Superintendentin Goldbeck, „da wollen wir als Kirche auch sein.“ Und dort stehen die Mitarbeitenden den Besucherinnen und Besuchern in Glaubens- und Kirchenfragen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Bis auf weiteres ist dafür aber coronabedingt eine vorherige Anmeldung erforderlich. Sichtlich zufrieden zeigte sich auch Architekt Lutz Thomas Kusch, der als Leiter der Bau-, Grundstücks- und Friedhofsabteilung im Kirchenkreis die Sanierungsarbeiten koordinierte und begleitete: „Diese Einweihung ist für mich wie ein Erntedankfest. Jetzt können wir die Ernte einfahren, dankbar sein und uns freuen.“






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