Friedenskirche Friedensfenster
Friedenskirche Sendenhorst | Foto: Manfred Böning

Aktuelles aus dem Kirchenkreis Hamm

Offene Gesprächskultur und Vertrauen

 

Pfarrerin Vera Gronemann wird am 1. Mai in der Emmaus-Gemeinde eingeführt

"Die Emmaus-Kirchengemeinde ist mitten in einem spannenden Prozess. Ich freue mich darauf, mich mit meinen Gaben in diesen Prozess einzubringen!", sagt Vera Gronemann. Seit Mitte März ist sie die neue Pfarrerin im sogenannten Interprofessionellen Pastoralteam (IPT) in der Emmaus-Kirchengemeinde in Hamm. Am Sonntag, den 1. Mai, wird sie nun um 15 Uhr offiziell in einem Gottesdienst durch Superintendentin Kerstin Goldbeck in der Ev. Kirche in Rhynern (Alte Salzstraße 6, 59069 Hamm) in ihr neues Amt eingeführt.

Nach ihrem Studium und dem Vikariat im Ev. Kirchenkreis Vlotho hat die gebürtige Münsteranerin als Pfarrerin im Probedienst im Ev. Kirchenkreis Tecklenburg gearbeitet. Dort war sie nicht nur in der klassischen Gemeindearbeit tätig. "Außerdem war ich mit einer halben Stelle als Frauenbeauftragte des Kirchenkreises eingesetzt, und habe sowohl im Kirchenkreis als auch im Gestaltungsraum die Frauenarbeit mitgestaltet", sagt die 36-Jährige. Im Anschluss arbeitete Gronemann als Gemeindepfarrerin im Ev. Kirchenkreis Herford. "Dort lag neben der Gemeindearbeit in ihrer Vielfalt ein Schwerpunkt meines Dienstes auf der Begleitung der Kindertagesstätten und auf der konzeptionellen Weiterentwicklung der Konfirmandenarbeit", erzählt die Mutter eines einjährigen Sohnes. Ebenso habe die Gestaltung struktureller Veränderungen eine wichtige Rolle in ihrer bisherigen Tätigkeit gespielt.

Gerade diese Erfahrungen machen Vera Gronemann zur idealen Pfarrerin im IPT der Emmaus-Gemeinde. "Mit der Entwicklung der Gemeindekonzeption und dem interprofessionellen Pastoralteam wird alles neu aufgestellt. Das eröffnet viel Raum zum Gestalten", freut sie sich auf die Herausforderungen in ihrer neuen Gemeinde. Doch bevor sie aber die neuen Gestaltungsmöglichkeiten ausprobiere, wünsche sie sich gerade für den Anfang ein gutes und intensives erstes Kennenlernen der Gemeinde mit all' ihren Menschen, Räumlichkeiten, verschiedenen Prägungen.

"Es ist mir wichtig, mit möglichst vielen Leuten ins Gespräch zu kommen!", so die Theologin und ergänzt: "Wichtig sind mir eine gute Zusammenarbeit im Team, eine stets offene Gesprächskultur und gegenseitiges Vertrauen." Auch wenn ihr die Arbeit mit Kindern und jungen Familien sowie die Konfirmandenarbeit besonders am Herzen liege, so sei es ihr doch ebenso wichtig, als Seelsorgerin Menschen aller Generationen zu begleiten. 

In ihrer Freizeit und als Ausgleich zu ihrem pastoralen Dienst ist Vera Gronemann gerne mit ihrem Hund in der Natur unterwegs oder besucht regelmäßig Konzerte mit verschiedenen Bands und Musikrichtungen. "Am wichtigsten ist es mir aber", sagt die neue Pfarrerin, "so viel freie Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen und mit meinem Sohn die Welt zu entdecken."


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Vera Gronemann ist die neue Pfarrerin im Interprofessionellen Pastoralteam: "Ich bin dankbar, dass ich als Pfarrerin meinen Glauben weitergeben kann und in unterschiedlichster Weise von dem erzählen darf, was mich selbst im Leben trägt."

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Einführung Pfarrerin Gronemann
Pfarrerin Vera Gronemann Foto: privat