Friedenskirche Friedensfenster
Friedenskirche Sendenhorst | Foto: Manfred Böning

Aktuelles aus dem Kirchenkreis Hamm

Ein absoluter Teammensch

 

Pfarrerin Ulrike Kreutz wird am 4.9. um 15 Uhr in der Pankratiuskirche eingeführt

„Ich bin bereits angekommen und das fühlt sich richtig gut an“, freut sich Pfarrerin Ulrike Kreutz. Im Juni wurde sie in die 1. Pfarrstelle der Ev. Kirchengemeinde Mark-Westtünnen gewählt und hat ihren Dienst bereits zum 31. Juli angetreten. Die offizielle Amtseinführung findet nun mit einem Gottesdienst am Sonntag, 4. September, um 15 Uhr in der Pankratiuskirche Mark (Marker Kirchplatz 1) mit anschließendem Empfang und Feier im Paul-Gerhardt-Haus statt. Die Gemeinde ist dazu herzlich eingeladen.

Im Ev. Kirchenkreis Hamm ist Kreutz seit 2006. Mit dem Schwerpunkt Alten(heim)seelsorge war die Pfarrerin im Beschäftigungsauftrag zunächst für die Kirchengemeinde Hamm tätig. Seit 2019 hat sie die Elternzeitvertretung in der Trinitatis-Kirchengemeinde übernommen. Außerdem war sie Synodalbeauftragte des Kirchenkreises für Seelsorge im Alter und begleitet als Frauenhilfebeauftragte den Bezirksverband Hamm der Ev. Frauenhilfe. Seit vielen Jahren wirkt Ulrike Kreutz auch im Strukturausschuss des Kirchenkreises mit.

Bevor die Theologin nach Hamm kam, hatte sie ihre erste Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Münster-Wolbeck (1995-2003). Ihr Studium absolvierte sie zuvor in Bethel, Tübingen und Münster, wo sie ihre Ausbildung mit dem Vikariat abschloss. Jetzt freut sich die 58-Jährige auf die Gemeinde- und damit besonders auf die Teamarbeit. „Ich bin ein absoluter Teammensch“, sagt sie. Sie schätze das Zusammenarbeiten mit anderen sowie die gemeinsame Entwicklung von Ideen und Projekten. Mit Team meint die Pfarrerin die Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinde. „Es gibt so viele kompetente und engagierte Menschen in der Gemeinde“, erzählt sie. Kirche sei erst lebendig durch die Menschen, die mitmachen und ihre Ideen und Persönlichkeiten einbringen.

Neu und spannend werde dabei sicherlich die Konzeptentwicklung zum sogenannten Interprofessionellen Team (IPT) in der Gemeinde werden. Man müsse auf Augenhöhe, mit Wertschätzung und Respekt zusammenarbeiten, betont die Pfarrerin: „Wenn jede tut, was sie oder er gut kann und gerne macht, kann die Gemeinde davon profitieren. Viele Gaben – ein Geist.“

Ihre Pfarrstelle wird im neuen IP-Team die Schwerpunkte Gottesdienst, Kasualien und Seelsorge haben. „Das passt wunderbar zu meiner Kompetenz“, ergänzt die Pfarrerin, die sich besonders auf den kirchenmusikalischen Aspekt in ihrer Arbeit freut: „Wir haben großartige Musiker*innen in der Gemeinde. Musik hat eine eigene Sprache und Atmosphäre.“

Grundsätzlich freut sich Ulrike Kreutz auf die Menschen und die vielen Begegnungen. Ihr Beruf mache es möglich, die bunte Vielfalt des Lebens zu entdecken, zu begleiten und zu leben. Ulrike Kreutz ist es wichtig, nah bei den Menschen zu sein. Sie steht für eine offene und lebensnahe Kirche. „Menschen brauchen – anders als früher – nicht mehr durchgängig Kirche und Gottesdienst, aber ich spüre zugleich die Sehnsucht nach verlässlichen Ritualen, nach Lebenssinn und Hoffnung. Die Frage nach Gott kann im Alltag unterschiedliche Facetten haben. Aber sie ist da. Wir sind als Kirche hier eine wichtige Gesprächspartnerin“, ist die Pfarrerin überzeugt.
 

 

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