Kreuz liegt in zwei Händen
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Mission und Ökumene

Wir wollen KIRCHE WAGEN. Darum sind wir einfach da, wo die Menschen sind. Wir tragen die frohe Botschaft einladend und werbend weiter, fördern das aufmerksame und respektvolle Gespräch mit Menschen anderer Religionen und leben verlässliche Partner- und Patenschaften mit der indonesischen HKI-Kirche, der Tschernobyl-Kinderaktion Kinder von Jelsk und dem rumänischen Kinderheim Halmeu.

Partnerschaft HKI - Patenschaft Kinderheim ZARFAT

 

Informationen:
Pfarrer Detlef Belter
Hubertstr. 9
59199 Bönen

Tel. (0 23 83) 88 85
Email

 

Spendenkonto:
Kirchenkreis Hamm
Sparkasse Hamm
BIC WELADED1 HAM
IBAN DE27 4105 0095 0000 0322 76
Stichwort: HKI
Spendenquittungen werden zugesandt.

Gelebte Partnerschaft

Seit 1978 besteht die Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Kirchenkreis Hamm und der evangelischen Partnerkirche Huria Kristen Indonesia (HKI) in Indonesien. In den bald 40 Jahren ihres Bestehens sind daraus viele Verbindungen zwischen Deutschland und Indonesien gewachsen. 

Glaube verbindet

Die Partnerschaft verbindet die Christinnen und Christen in Inonesien und im Kirchenkreis durch den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus. Sie lernen voneinander, sie übernehmen Verantwortung füreinander, sie halten Fürbitte und helfen auch materiell, wo es nötig ist. Gegenseitige Besuche haben viele persönliche Begegnungen möglich gemacht. Sie sind wichtig, um sich besser kennen zu lernen und die Partnerschaft zu vertiefen.

Austausch von Informationen

Der Austausch von Informationen aus beiden Kirchen ist selbstverständlich geworden. Regelmäßige Berichte zeigen, wofür die in Deutschland gesammelten Spenden eingesetzt werden. Einmal im Jahr wird in Deutschland und Indonesien der Partnerschaftssonntag gefeiert. Gleiche liturgische Texte machen in den Gottesdiensten die Verbundenheit durch den Glauben erfahrbar.

Kinderheim Zarfat

Der Evangelische Kirchenkreis Hamm hat Anfang der 1980er Jahre neue Gebäude für das Kinder- und Waisenhaus Zarfat gebaut und seit 1997 die Patenschaft für die rund 45 Kinder übernommen, die dort leben. Einzelpersonen, Familien und Gemeindegruppen gehören zum Kreis der Paten. Jeden Monat spenden sie 30 Euro: So viel braucht ein Kind in Zarfat zum Leben.
Die Kinder werden beköstigt, bekommen die notwendige Kleidung und gehen zur Schule. Zusätzlich müssen die Gebäude unterhalten werden. Eine neue, bessere Wasserversorgung wird installiert, und in den nächsten Jahren soll das Kinder- und Wasienhaus erweitert werden. Regelmäßige Patentreffen informieren über die Verwendung der Spendenmittel.

Die Huria Kristen Indonesia (HKI)

Zur evangelischen Partnerkirche HKI gehören 320.000 Christinnen und Christen - mit wachsender Tendenz! Die fast 700 Gemeinden der HKI sind inzwischen über die ganze Insel Sumatra verteilt. Auch in der Hauptstadt Indonesiens, Jakarta, haben sich Gemeinden gebildet. Etwa 110 Pastorinnen und Pastoren sind für die seelsorgerliche Betreuung der Gemeinden zuständig. Da sie alle mehre Gemeinden betreuen, müssen sie oft große Entfernungen zurück legen. Mit Spenden aus dem Kirchenkreis Hamm werden auch Motorräder finanziert - damit die Pfarrerinnen und Pfarrer mobil sind.

Halten Sie die Verbindung!

Für die HKI-Partnerschaft steht im Haushalt des Kirchenkreises Hamm jedes Jahr ein Sockelbetrag fest. Zusätzlich werden Spenden benötigt. Sie können durch Ihre Spende helfen, die Verbindungen zu den indonesischen Christen zu halten:
Durch eine einmalige Spende,
durch Erlöse von Ihrem Gemeindefest,
durch einen Geschenkspende aus Anlass Ihres Geburtstages oder Jubiläums,
durch einen Patenschaft für das Zarfat-Kinderheim.


Jelsk - Patenschaft

Informationen:
Pfarrer Edgar L. Born
Dr.-Loeb-Caldenhof-Str. 5
59069 Hamm

Telefon (0 23 81) 95 35 72
Email

Spendenkonto
Kirchenkreis Hamm
Sparkasse Hamm
BIC WELADED1 HAM
IBAN DE27 4105 0095 0000 0322 76
Stichwort: Patenschaft Jelsk
Spendenquittungen werden zugesandt.

Patenschaft baut Brücken

Seit 1992 verbindet den Evangelischen Kirchenkreis Hamm eine Patenschaft mit dem Sonderschul-Internat "schkola internat" in Jelsk (Weißrussland). Das Motto dazu lautet "Patenschaft baut Brücken". So sind durch gegenseitige Besuche viele persönliche Kontakte entstanden. Konzerte und eine Kunstausstellung haben den Menschen im Kirchenkreis Hamm Weißrussland näher gebracht. Transporte mit mehreren Tonnen Hilfsgütern und mehrwöchige Erholungsaufenthalte von Kindern aus Jelsk haben dringend benötigte Hilfe geleistet.

schkola internat

Nur 70 Kilometer Luftlinie von Tschernobyl entfernt liegt um Süden Weißrussland die Stadt Jelsk. Hier, in der Nähe der Grenze zur Ukraine, ist das Sonderschul-Internet "schkola internat". 

Zirka 150 Mädchen und Jungen mit unterschiedlichen sozialen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen leben dort. Sie kommen aus sozial schwachen Familien, sind lernbehindert oder zum Teil geistig behindert.

Tschernobyl-Folgen

Ihnen allen ist gemeinsam, dass ihre Gesundheit durch die Folgen der radioaktiven Verstrahlung nach dem Reaktor-Unglück in Tschernobyl 1986 gefährdet ist. Viele Kinder und Jugendliche leiden unter einer Schwächung des Immunsystems. Sie haben häufiger und länger Atemwegserkrankungen als ihre deutschen Altersgenossen, leiden unter Kopfschmerzen und plötzlich auftretendem Nasenbluten. Veränderungen des Blutbildes und eine enorme Zunahme von Schilddrüsenkrebs sind bei allen Kindern in der Region Jelsk festzustellen. Denn dieses Gebiet hatte nach der Tschernobyl-Katastrophe mit die höchste radioaktive Verstrahlung zu verzeichnen. Noch immer lagern sich über den Ernährungskreislauf mehr und mehr radioaktive Stoffe im Organismus ab, die eine schleichende und langfristige Gefahr für die Gesundheit der gesamten weißrussischen Bevölkerung sind.

Gemeinsam helfen!

Vier Hilfstransporte mit Lebensmitteln, Kleidung, Medikamenten und Schulbedarf sind seit 1992 auf die 2.000 Kilometer lange Reise nach Jelsk gegangen. Fünfmal sind Gruppen mit bis zu 45 Kindern aus Jelsk im Kirchenkreis Hamm zu Besuch gewesen. In den Häusern des Diakonischen Werkes Hamm auf Spiekeroog, in Willingen-Usseln und bei Gastfamilien im Kirchenkreis verbrachten sie mehrere Erholungswochen. Allein in den ersten zehn Jahren der Patenschaft wurden von 1992 bis 2002 Spenden von mehr als 150.000 Euro gesammelt.

Auch in Zukunft soll es Hilfsgütertransporte nach Jelsk und Erholungsferien für Kinder aus Jelsk in Deutschland geben. Sie können durch Ihre Spende mithelfen, Brücken zu bauen zwischen dem Kirchenkreis Hamm und Jelsk in Weißrussland.
Durch eine einmalige Spende, durch einen Dauerauftrag, oder durch Geschenk-Spenden aus Anlass Ihres Geburtstages oder Jubiläums.


KIRCHE WAGEN

Das Projekt "KIRCHE WAGEN - Reformation 5.0"

Weitere Informationen:
Kirchenbüro
Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Telefon (0 23 81) 142-142
Email

Zum Kirche-Wagen umgebauter Bauwagen verkörpert das Projekt "KIRCHE WAGEN"

"Wir sind einfach da, wo die Menschen sind": Diesen Leitgedanken des Projektes "KIRCHE WAGEN" verkörpert ein zum Kirche-Wagen umgebauter Bauwagen.

"Wir schlagen nicht unsere Thesen an wie Luther damals, sondern wollen hören, was die Themen der Menschen heute sind und ihre Thesen sammeln", sind alle Interessierten eingeladen, am Kirche-Wagen ihre Gedanken zu Glauben und Kirche zu formulieren. Mit einem Stand auf dem Wochenmarkt an der Pauluskirche Hamm am Samstag, 29.10.2016, von 8 bis 14 Uhr und bei "Hamms Bunter Herbst" am Sonntag, 30.10.2016, von 13 bis 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz startet das Projekt "KIRCHE WAGEN" des Kirchenkreises Hamm zum 500. Reformationsjubilaeum. Hier wird der Kirche-Wagen erstmalig eingesetzt.

Reformation 5.0 - Kirche geht neu Wege und begibt sich an ungewohnte Orte

Das Motto "KIRCHE WAGEN" steht dabei zugleich für das Wagnis, die 500-jährige Tradition der Reformation neu zu beleben. "Wir wagen nach 500 Jahren immer noch Reformation und begeben uns dafür auf neu Wege und an ungewohnte Orte", fasst Pfarrerin Katharina Eßer, die als Beauftragte des Kirchenkreises für das Reformationsjubiläum das Konzept gemeinsam mit Superintendent Frank Millrath und Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich entwickelt hat, die dahinter stehenden Ideen zusammen.

"KIRCHE WAGEN", das bedeutet: Kirche verlässt ihre Mauern und kommt mit dem Kirche-Wagen mitten in den Alltag. "Kirche ist da, wo die Menschen sind und begleitet sie durch das Leben", ist für Eßer der Kern der Aktion, die über das Jubiläumsjahr der Reformation hinausweist. "Man kann es auch so sagen: Wir gehen das Wagnis Reformation 5.0 ein", schmunzelt Pfarrerin Eßer.

Der Kirche-Wagen steht ab sofort im gesamten Kirchenkreis zur Verfügung und kann von Gemeinden, Einrichtungen und Gruppen ausgeliehen werden. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Ahlener Grafikbüro ID Wege gestaltet und von der Heessener Firma Hemmis Fahrzeugbau nach den Wünschen des Kirchenkreises ausgestattet.


Woche der Brüderlichkeit - Begegnungen mit dem Judentum

 

Arbeitskreis Woche der Brüderlichkeit
Pfarrer Carsten Dietrich
Lohauserholzstr. 18
59067 Hamm

Telefon (0 23 81) 44 05 32
Email

Woche der Brüderlichkeit

Begegnungen mit dem Judentum in Hamm
Die "Woche der Brüderlichkeit" zum christlich-jüdischen Dialog findet in vielen Städten Deutschlands statt. In Hamm war die erste Woche der Brüderlichkeit 1985. Seitdem setzt sich der Arbeitskreis "Woche der Brüderlichkeit" (Dekanate Hellweg und Hamm-Nord, Kirchenkreis Hamm, Stadt Hamm) in Hamm für ein vertieftes Verständnis des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart sowie für die Förderung des christlich-jüdischen Dialoges ein.

Logo drückt Verbundenheit und Eigenständigkeit der beiden Religionen aus
Das Logo, von der Hammer Künstlerin Ina Jenzelewski entworfen, drückt sowohl das Erwachsen des Christentums (Fisch) aus der Wurzel des Judentums (Menorah) als auch die Verbindung beider Religionen bei gleichzeitiger Eigenständigkeit aus. Der angedeutete Regenbogen als Zeichen für Gottes (Bundes-)Treue verweist auf eine Juden wie Christen gemeinsame Verheißung und Hoffnung.

19. - 26.9.2021 Hamm: Woche der Brüderlichkeit

Die „Woche der Brüderlichkeit“ setzt sich seit 1985 für die Förderung des christlich-jüdischen Dialogs in Hamm ein. Unter dem diesjährigen Motto „Zu Eurem Gedächtnis - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ lädt der Arbeitskreis, der sich aus Vertretern vom Ev. Kirchenkreis Hamm, der katholischen Dekanate und der Stadt Hamm zusammensetzt, mit verschiedenen kulturellen Veranstaltungen, Lesungen, Vorträgen zur Begegnung zwischen Juden und Christen ein.

Programmflyer 2021