"Der Anfang von Allem" Konzert-Lesung mit Jutta Richter u.d. Xenon-Quartett
ThomasKulturKircheHamm, Freitag, 28.2. 20 Uhr, Eintritt frei



(zum Termin...)


„Tasten, Tasten, Tasten…“ Klavier- und Orgelmusik aus 5 Jahrhunderten
ThomasKulturKircheHamm, Sonntag, 1.3. 18 Uhr, Eintritt: frei



(zum Termin...)


Orgelkonzert
Pauluskirche Hamm, Sonntag, 1.3. 18-19 Uhr, Konzert

zur Wiedereinweihung der restaurierten Beckerath-Orgel
Werke von Samuel Scheidt, Heinrich Scheidemann, Johann Sebastian Bach und August Gottfried Ritter
An der Orgel: Kreiskantor Heiko Ittig

(zum Termin...)


KlezmerMusik zur Marktzeit
Pauluskirche Hamm, Samstag, 7.3. 11:15-12 Uhr, Konzert der monatlichen Reihe bei freiem Eintritt

Duo Tangoyim

(zum Termin...)


12-02-20 |  12:27
Den Mund für die Anderen aufmachen

"Woche der Brüderlichkeit" vom 8.-13. März in Hamm

Vom 8. bis 13. März 2020 findet in Hamm unter dem deutschlandweiten Motto "Tu deinen Mund auf für die Anderen" die 36. "Woche der Brüderlichkeit - Begegnung mit dem Judentum" statt. Ein Vortrag, eine Lesung, Kino und ein Besuch der Synagoge in Unna sowie, zeitversetzt im Mai, ein Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Hamm gehen den vielfältigen Beziehungen zwischen Christen und Juden sowie deutscher, israelischer und jüdischer Kultur und Geschichte nach.


"Das Motto ‚Tu deinen Mund auf für die Anderen' ist ein klarer biblischer Appell, der uns erinnern, ja ermahnen will, nicht stillschweigend hinzunehmen, wenn Menschen aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden", betont Pfarrer Carsten Dietrich, der Vorsitzende des Arbeitskreises Woche der Brüderlichkeit in Hamm. "In diesem Jahr jähren sich die Befreiung von Ausschwitz und das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Gerade Christinnen und Christen sind aufgerufen, ihren Mund aufzumachen, wenn jüdische Brüder und Schwestern keine Stimme haben - konkret auch bei uns in Hamm."

In Gedenken an die Vergangenheit möchte die "Woche der Brüderlichkeit" Zeichen für die Gegenwart und Zukunft setzen und die christlich-jüdische Zusammenarbeit fördern sowie Begegnung und Austausch ermöglichen. So steht die Eröffnung am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr im Heinrich-von-Kleist-Forum (Platz der Deutschen Einheit 1) unter dem Motto "So fremd und doch so nah - Juden und Muslime in Deutschland". Die aus Ahlen stammende Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden in NRW, sind beide in Deutschland geboren und beheimatet; dennoch sind sie "anders" aufgrund ihrer Religion. Stellvertretend für ihre Glaubensgemeinschaft treten sie in einen Dialog und leisten aus ihrer jeweiligen Sicht einen persönlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Integrationsdebatte.

Am Montag, 9. März, um 19.30 Uhr liest Annette Hess im Heinrich-von-Kleist-Forum aus ihrem Roman "Deutsches Haus". Dieser führt in das Jahr 1963, in dem der Frankfurter Ausschwitz-Prozess beginnt. Im Mittelpunkt steht die Dolmetscherin Eva, die sich bereit erklärt, Zeugenaussagen zu übersetzen und sich somit in einem Jahrhundertprozess wiederfindet, der nicht nur Deutschland, sondern auch ihr eigenes Leben grundlegend verändert. Das VHS-Kino am Mittwoch, 11. März, um 17.45 Uhr und 20.15 Uhr im Cinemaxx Hamm zeigt den Dokumentarfilm "Back to the Fatherland". Die beiden Regisseurinnen - eine ist Enkelin eines Holocaust-Überlebenden, die andere eines Nazi-Offiziers - begleiten junge Israelis, die ihre Heimat verlassen, um nach Deutschland und Österreich auszuwandern - ausgerechnet in die Länder, in denen einst ihre Großeltern von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Die Fahrt zur liberalen jüdischen Gemeinde "haKochaw" (der Stern) nach Unna am Freitag, 13. März, um 17 Uhr bietet die Möglichkeit, jüdisches Leben kennen zu lernen und an einer Führung der neugestalteten Synagoge sowie der Schabbat-Feier teilzunehmen.

Der Vortrag der Historikerin und Dozentin der Ruhr-Universität Bochum, Dr. Agnieszka Zaganczyk-Neufeld, am 26. März um 19 Uhr im Stadtarchiv beschäftigt sich mit dem Thema "Polnische Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz vor 75 Jahren". Zeitlich versetzt gibt es am Samstag, 16. Mai, um 15 Uhr einen Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Hamm. Lucia Farenholtz, Ute Knopp, Wolfgang Komo und Dr. Markus Meinhold laden ein, sich auf den Weg zu machen und das berufliche und private Leben Hammer jüdischer Juristen im 20. Jahrhundert zu erforschen.

Den aktuellen Programmflyer finden Sie hier


Kirchenbüro
Evangelischer Kirchenkreis Hamm
Kirchenbüro
Martin-Luther-Str. 27 b
59065 Hamm

Telefon (0 23 81) 142-142
Telefax (0 23 81) 142-100

infohamnoSpam@kirchenkreis-hamm.de
Büro des Superintendenten





Telefon (0 23 81) 142-127
Telefax (0 23 81) 142-187

postnoSpam@kirchenkreis-hamm.de

Besondere Angebote


Partner


Social Media