Offenes Singen im Advent
Pauluskirche Hamm, Freitag, 13.12. 17-18 Uhr,

Kreiskantor Heiko Ittig - Orgel

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Chor- & Orchesterkonzert
Pauluskirche Hamm, Samstag, 21.12. 18-19:30 Uhr,

J. S. Bach: Orchestersuite in D und Magnificat in D
Vokalsolisten, Pauluskantorei, Kammerorchester der Kantorei; Leitung: Kreiskantor Heiko Ittig
Eintritt: Kat. I: € 18,- / € 15,- erm.; Kat. II: € 15,- / € 12,- erm.

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Don Kosaken Wanja Hlibka
Pauluskirche Hamm, Donnerstag, 2.1. 19:30-21 Uhr,

Don Kosaken Wanja Hlibka, Eintritt!

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KammerMusik zur Marktzeit
Pauluskirche Hamm, Samstag, 4.1. 11:15-12 Uhr,

Daniel Gebauer (Saxophon) und Nala Levermann (Klavier/Orgel)
Die Orgel erfüllt die Kirche mit ihrem einzigartigen Klang, überraschend und aus weiter Ferne setzt das Saxophon ein. Die beiden Musiker können sich nicht sehen. Der eine befindet sich oben auf der Empore, der andere betritt gerade erst den Kirchenraum und durchschreitet langsam und mit geschlossenen Augen spielend den Mittelgang. Es beginnt ein musikalischer Dialog, dessen Besonderheit darin besteht, dass beide zugleich „sprechen“, nicht wissend, was der andere sagen wird – und gerade dadurch entsteht eine musikalische Momentaufnahme mit Aussagekraft. Der Saxophonist Daniel Gebauer hält sich mit seinem freien und einfühlsamen Spiel alle Möglichkeiten offen, um gemeinsam mit dem Pianisten und Organisten Nala Levermann neue Klangbilder entstehen zu lassen.

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28-11-19 |  14:22
Tankstelle für die Seele

Filmvorführung "Snelwegkerk" zum zehnjährigen Bestehen der Hammer Autobahnkapelle

Was ist das Besonderes an Autobahnkirchen? Antworten auf diese Frage lieferte jetzt der holländische Film "Snelwegkerk" (Autobahnkirche), der anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der evangelischen Autobahnkapelle an der A2 gezeigt wurde.


Die Darsteller Mia und Zahnfee kamen nach Hamm.

Als Deutsche Erstaufführung war der Dokumentarfilm im Cinemaxx Hamm zu sehen. Dazu eingeladen hatte der Ev. Kirchenkreis Hamm nicht nur die zahlreich erschienenen Besucher und Besucherinnen, sondern auch die Regisseurin Elsbeth Fraanje und zwei der Hauptdarsteller, kurz Mia und Zahnfee genannt, wie sie auch im Film auftreten.

Bereits in der Begrüßung nahm Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich, kommissarischer Superintendent des Kirchenkreises, die Bedeutung von Autobahnkapellen ins Visier. Sie seien ein Rastplatz der Seele, ein Ankerpunkt in der stetigen Mobilität, ein Licht am Weg. Die Hammer Kapelle sogar eine Tankstelle für die Seele, denn sie wurde am 1. Advent 2009 in der ehemaligen Tankstelle Rhynern-Nord errichtet. Seitdem haben über 200.000 Menschen die Kapelle an der Autobahn besucht.

"Wahrscheinlich sind es noch viele mehr, denn wirklich zählen lässt sich der Besuch nicht. Lediglich der Verbrauch an Kerzen gibt eine Richtlinie", betonte Walther-Sollich. Mit dabei hatte er auch das erste von mittlerweile sechs Fürbittenbüchern aus der Hammer Autobahnkapelle mit vielen Einträgen von Besuchern/-innen. Fünf dieser Bücher seien schon voll, erzählte er. Die Bücher in den Autobahnkapellen spielen auch im Film eine wichtige Rolle. So berichteten auch die beiden anwesenden Hauptdarsteller, dass es für sie eine Erleichterung gewesen sei, ihre Gedanken und Gefühle niederzuschreiben.

Im Film erzählt wurden ganz persönliche und unterschiedliche Geschichten von Menschen, die Autobahnkapellen besuchen. Mia zum Beispiel, die 24 Stunden am Tag ihren kranken Mann pflegte. Während einer Autoreise suchte sie dann Platz um zur Ruhe zu kommen und zu beten. Sie sah den Wegweiser der Autobahnkapelle, hielt am Rastplatz Rhynern-Nord an und fand ihren Ort in der Hammer Autobahnkapelle. Hinter dem Spitznamen "Zahnfee" verbarg sich schließlich ein harter, cooler LKW-Fahrer, der mit dem Glauben und Religion eigentlich nichts am Hut hat. Doch er verlor durch einen Motorradunfall einen guten Freund und fand in der Autobahnkapelle einen Ort zum Trauern und Erinnern.

Diese sehr privaten Lebensgeschichten wusste Regisseurin Elsbeth Fraanje ins rechte Bild zu setzen: dokumentarisch, tief einblickend, unter die Haut gehend und hier und da mit einem kleinen Schmunzeln. Rund drei Jahre dauerten die Recherche- und Filmarbeiten zum Film "Snelwegkerk", wie sie dem Kinopublikum im Anschluss an die Vorführung erzählte. Durch das Autobahnschild mit dem Kirchen-Piktogramm war sie auf die Idee zum Film gekommen. Was denn Autobahnkapellen ausmache im Gegensatz zu normalen Kirchen wurde sie gefragt. Das sei die Anonymität und dass sie einfach da seien, war ihre einfache Antwort. Nun hofft sie, dass der Film bald auch im deutschen Fernsehen zu sehen ist. Dass er das Zeug dazu hat, bestätigten die Kinobesucher mit ihrem Applaus.










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