14-11-08 |  11:04
Interkulturelles Konzert

VON: HEIKO ITTIG

Hamm. In einer sich aus verschiedenen Kulturen zusammensetzenden Gesellschaft wird die Arbeit der kulturschaffenden Gruppen miteinander zur Völkerverständigung immer wichtiger werden. Diesen Ansatz verfolgt das  Interkulturelle Konzert, das am Freitag, den 21.11.2008, um 19:00 Uhr in der Pauluskirche Hamm stattfinden wird.

Seit dem Jahr 2000 findet in der Pauluskirche jährlich das "Interreligiöse Friedensgebet" statt, bei dem Personen der großen in Hamm vertretenen Religionsgemeinschaften in ihren jeweiligen Religionen, aber eben gemeinsam zu dieser einen Zeit um den Frieden in der Welt bitten. Aus diesem Kern heraus entstand der Wunsch, angeregt durch Dekanatskirchenmusiker Johannes Krutmann, Ähnliches auch durch ein Konzert zu versuchen.

Bei den weiteren Gesprächen mit Johannes Gruber vom Hellwegbüro wurde deutlich, dass es bereits eine weitere Initiative in Hamm gab, die unter Leitung von Heinrich Klockenbusch eine solche Veranstaltungsfolge als Projektbeitrag für das Jahr 2010 - Europäische Kulturhauptstadt Ruhr.2010 erarbeitete. So lag es nahe, beide Initiativen miteinander zu verbinden. Rund ein halbes Jahr dauerten die Planungen für das Konzert, bei dem sich die Musikgruppen verschiedener Relgionsgemeinschaften vorstellen werden:

-  Saz-Gruppe der Alevitischen Gemeinde Münsterstraße
- Kath. Pfarrgemeinde Papst Johannes Heessen mit Eva Maria Kappellari -   Sopran und MMAg. Werner Parcker - Orgel
-  Mewlana Ilahi Gruppe
- Kath. Liebfrauengemeinde Hamm mit der "capella Vocale Liebfrauen", Leitung:  Dekanatskirchenmusiker Johannes Krutmann
- Gesangverein "Melodie" unter der Leitung von Ella Wiebe
- Ev. Kirchengemeinde Hamm mit Pauluskantor Heiko Ittig - Orgel
- Hindu-Gemeinde mit Priester Paskaran

Inhaltlich geht es den Gemeinden in diesem ersten Konzert zunächst darum, die unterschiedlichen Musikstile und -instrumente sowie Kompositionsweisen nebeneinander zu stellen. Dieses musikalische "Patchwork" soll Verständnis für die anderen Kulturen wecken und zum Wahrnehmen der jeweilig fremden Kultur als Ausdruck eines künstlerischen Schaffensprozesses aus dem jeweiligen religiösen Bezug heraus wecken. Der fachkundigen Moderation des ehemaligen Hammer Oberbürgermeisters Jürgen Wieland wird dabei sicher eine besondere Bedeutung zukommen.

Die Veranstaltung wird durchgeführt unter Begleitung des Amtes für Soziale Integration der Stadt Hamm, Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann hat die Schirmherrschaft über das Konzert übernommen.


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